Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Don­ners­tag im Land­tag zum Grünen-Antrag „Fach­kräf­te für den öffent­li­chen Dienst gewin­nen – Vor­bild­wir­kung ernst nehmen – keine Stel­len­aus­schrei­bun­gen mehr mit sach­grund­lo­ser Befris­tung“ “ (Drs 6/12632)

„Die kürz­lich beschlos­se­ne Aus­bil­dungs­of­fen­si­ve für den Öffent­li­chen Dienst ist ein erster wich­ti­ger Schritt, damit der Staat in Sach­sen wieder hand­lungs­fä­hig wird – und zwar in allen Berei­chen der Ver­wal­tung“, so Albrecht Pallas. „Wenn der Staat wieder Dienst­leis­ter für alle sein soll, dann dürfen Per­so­nal­stel­len nur noch gestri­chen werden, wenn die Auf­ga­ben auch tat­säch­lich weg­fal­len.

„In den letz­ten drei­ein­halb Jahren haben wir uns inten­siv für zwei große Berei­che der öffent­li­chen Ver­wal­tung ein­ge­setzt“, sagte Pallas und ver­wies auf Maß­nah­men bei Poli­zei und Schu­len. „Und was ist mit den ande­ren 40 Pro­zent der Men­schen in der all­ge­mei­nen Ver­wal­tung, den Beschäf­tig­ten in den vielen wich­ti­gen Fach­ver­wal­tun­gen? Auch die leis­ten viel für die Men­schen in unse­rem Land. Auch die sind betrof­fen vom Ein­spar­wahn ver­gan­ge­ner Zeiten.“

„Sie haben die glei­che Wert­schät­zung und das glei­che Maß an Pro­blem­lö­sung ver­dient. Und sie erwar­ten zu Recht, dass wir das Damo­kles­schwert der künf­tig weg­fal­len­den Stel­len über ihrem Kopf ent­fer­nen, statt es mit jedem Haus­halt ein paar Jahre mehr in die Zukunft zu ver­schie­ben. Statt­des­sen benö­ti­gen wir ein neues Per­so­nal­ent­wick­lungs­kon­zept für Sach­sen, wel­ches alle Res­sorts in den Blick nimmt. Das ist die zen­tra­le Her­aus­for­de­rung dieser Staats­re­gie­rung. Und ich bin sicher, wir werden sie gemein­sam lösen“, so Pallas.