Simone Lang, Spre­cherin für Gesund­heits­po­litik der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, am Montag zum anste­henden Umbau der säch­si­schen Kran­ken­haus­land­schaft:

„Die Kran­ken­haus­land­schaft im Frei­staat muss wei­ter­ent­wi­ckelt werden. Der demo­gra­phi­sche Wandel und damit die ver­än­derten Bedürf­nisse vor Ort erfor­dern krea­tive Lösungen, um die Gesund­heits­ver­sor­gung auch zukünftig in hoher Qua­lität sicher­stellen zu können“, so Simone Lang.

„Zu einer guten Ver­sor­gung gehört auch, dass alle Men­schen in Sachsen ein Kran­ken­haus in ihrer Nähe haben. Denn diese sind ein Faktor, warum Men­schen auf dem Land wohnen bleiben. Daher stimme ich Minis­ter­prä­si­dent Kret­schmers Tenor auf dem Säch­si­schen Ärz­tetag zu: Der Erhalt unserer Kran­ken­häuser ist unab­dingbar. Auch klei­nere Kran­ken­häuser vor allem im länd­li­chen Raum müssen aus­kömm­lich finan­ziert und erhalten werden. Dabei stehen die Leis­tungen für die Men­schen im Fokus und nicht die Gewinn­ma­xi­mie­rung“, so Lang weiter.

„Um die Wei­chen für eine gute Zukunft unserer Kran­ken­häuser zu stellen, wird Sozi­al­mi­nis­terin Petra Köp­ping gemeinsam mit unter­schied­li­chen Akteuren in einer Zukunfts­werk­statt über die Wei­ter­ent­wick­lung des Säch­si­schen Kran­ken­haus­ge­setzes beraten. Gemeinsam können so mög­lichst trans­pa­rent und breit Pro­bleme ange­spro­chen und Wege gefunden werden, um auf die großen Ent­wick­lungen in diesem Bereich zu reagieren.“

„Um die aktu­ellen Her­aus­for­de­rungen wird es auch bei meinem Gesprächs­termin mit Minis­terin Köp­ping in den Kli­niken Erla­brunn am kom­menden Freitag gehen. Denn bei all den Dis­kus­sionen um die Struk­turen im Gesund­heits­be­reich wollen wir die zen­trale Frage nicht aus dem Blick ver­lieren: Wie können wir die gesund­heit­liche Ver­sor­gung aller Men­schen in Sachsen – egal ob in den Groß­städten oder auf dem Land – sicher­stellen“, so Lang abschlie­ßend.