„Von den Demons­tra­tionen gegen den Auf­marsch von rechten Gruppen im Leip­ziger Süden sollte ein fried­li­ches Zei­chen gegen Ras­sismus und rechte Gewalt aus­gehen. Statt­dessen werden die Bilder aus Leipzig nun bestimmt von einer Min­der­heit mili­tanter auto­nomer Kräfte, die sich in einem sinn­losen Gewalt­ex­zess gegen Unbe­tei­ligte und die Ein­satz­kräfte der Polizei wandten”, so Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der Land­tags­frak­tion, zu den Gewalt­ex­zessen von Leipzig.

„Diese Gewalt­täter sind weder welt­offen noch tole­rant und ziehen mit ihrem kri­mi­nellen Ver­halten das Anliegen aller fried­li­chen Demons­tra­ti­ons­teil­nehmer in den Dreck. Dabei ist es gerade jetzt wichtig, sich kraft­voll aber fried­lich für Demo­kratie, Welt­of­fen­heit und gegen Radi­ka­li­sie­rung in den unter­schied­li­chen gesell­schaft­li­chen Gruppen ein­zu­setzen. Ver­meint­lich linke gewalt­tä­tige Aktionen nützen am Ende nur den rechten und ras­sis­ti­schen Gruppen.

Ich wün­sche den ver­letzten Poli­zei­be­amten und Zivil­per­sonen schnelle Gene­sung und hoffe in ihrem und im Inter­esse der durch Sach­be­schä­di­gung Geschä­digten, dass die Täter alle­samt ermit­telt und mög­lichst schnell ange­klagt und ver­ur­teilt werden können.“