mit 30 Werken des Chem­nit­zer Künst­lers
Jan Kummer vom 14. Mai bis zum 30. Juni 2019
auf den Fluren der SPD-Land­tags­frak­ti­on

 

Ver­nis­sa­ge am Diens­tag,
14. Mai 2019, 18 Uhr

Sehr geehr­te Damen und Herren,

unter den Titel „Erfor­der­nis und Hin­ga­be“ hat der Chem­nit­zer Künst­ler Jan Kummer seine Aus­stel­lung auf den Fluren der SPD-Land­tags­frak­ti­on gestellt. Eines der zen­tra­len Themen, das ihn per­sön­lich umtreibt und dem er in vielen seiner Bilder nach­spürt, ist das Arbeits­ethos seiner Figu­ren. Gehen diese einer kon­kre­ten Tätig­keit nach, wie auf den aus­ge­wähl­ten Bil­dern, bleibt der Sinn für den Betrach­ter aller­dings häufig ver­bor­gen.
Man könnte meinen, Jan Kummer spielt hier auf die Ver­spre­chun­gen und den Fort­schritts­glau­ben eines unter­ge­gan­ge­nen Staa­tes an – wobei er selbst das wohl stets demen­tie­ren würde. Jan Kum­mers figu­ra­ti­ve Arbei­ten sind sehr unter­schied­lich, mal stark­far­big, mal eher skiz­zen­haft, ver­wa­schen oder mes­ser­scharf – und sie vari­ie­ren über­dies je nach Licht­ein­fall oder Stand­punkt des Betrach­ters.
Der Künst­ler übt sub­ti­le Zivi­li­sa­ti­ons­kri­tik, die alle Berei­che und Sta­di­en einer Gesell­schaft ein­schließt. Die Kummer‘sche Satire auf die hohle Rhe­to­rik ver­gan­ge­ner Ideo­lo­gien wirft unwei­ger­lich die Frage auf, was sein Blick auf die heu­ti­ge Zeit in naher Zukunft ver­ra­ten wird.
Lassen Sie uns dieser Frage in der Dis­kus­si­on mit dem Künst­ler auf den Grund gehen.

Ihre 
Hanka Kliese

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Über Jan Kummer

Jan Kummer, 1965 in Weimar gebo­ren, beschäf­tigt sich seit den frühen 1980er-Jahren mit Gale­rie und Grafik. Bekannt wurde er jedoch – auch über die Gren­zen der dama­li­gen DDR hinweg – zunächst als Mit­glied der Expe­ri­men­tal­band AG Geige, die 1984 in Karl-Marx-Stadt gegrün­det wurde und sich 1993 auf­lös­te. Anfang der 2000er-Jahre ent­deck­te er die Tech­nik der Eglo­mi­sie­rung für sich. Dabei werden ganz unter­schied­li­che Mate­ria­li­en, unter ande­rem ver­schie­de­ne Farb­pig­men­te, Papie­re und Metall­fo­lie, als Col­la­ge hinter Glas gebracht.
Jan Kum­mers Bilder werden deutsch­land­weit aus­ge­stellt, so u.a. in Berlin, Burgrie­den, Chem­nitz, Dres­den, Ham­burg, Leip­zig, Sas­bach und Zwi­ckau. Der Künst­ler lebt und arbei­tet in Chem­nitz.

Ver­nis­sa­ge

14. Mai 2019 | 18 Uhr | Säch­si­scher Land­tag

Ein­füh­rung

Ein­füh­rung in das Werk Jan Kum­mers durch Beate Düber

Dis­kus­si­on Wandel der Arbeit
  • Hanka Kliese stell­ver­tre­ten­de Vor­sit­zen­de und kul­tur­po­li­ti­sche Spre­che­rin der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag
  • Jan Kummer, Künst­ler
  • Dr. Hart­mut Man­gold, Staats­se­kre­tär im Säch­si­schen Staats­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Ver­kehr
  • Jun.-Prof. Dr. Chris­ti­an Paps­dorf, Pro­fes­sur für Tech­nik­so­zio­lo­gie an der TU Chem­nitz

Wir laden zum Betrach­ten der Bilder, einem klei­nen Imbiss und guten Gesprä­chen ein. Der Ein­tritt ist frei.

Da die Ver­an­stal­tung im Säch­si­schen Land­tag statt­fin­det, ist eine Anmel­dung unbe­dingt erfor­der­lich.

    Aus­stel­lungs­er­öff­nung am 14. Mai 2019

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