+++ Koali­ti­on bringt Geset­zes­än­de­rung zur Laden­öff­nung am 31. Dezem­ber auf den Weg +++ Geschäf­te schlie­ßen 14 statt 22 Uhr +++

Hen­ning Homann, stell­ver­tre­ten­der Vor­sit­zen­der der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag und Spre­cher für Arbeit:

Die Frak­tio­nen von CDU, BÜND­NIS 90/DIE GRÜNEN und SPD haben am Frei­tag den Ent­wurf zur Ände­rung des Laden­öff­nungs­ge­set­zes beim Land­tag ein­ge­reicht. Dem­nach soll der Ein­zel­han­del am 31. Dezem­ber statt bis 22 Uhr nur noch bis 14 Uhr öffnen dürfen – analog zur Rege­lung am Hei­lig­abend.

„Die Ver­käu­fe­rin­nen und Ver­käu­fer im Ein­zel­han­del sind durch die Aus­wir­kun­gen der Corona-Pan­de­mie hohen Belas­tun­gen aus­ge­setzt. Sie machen einen außer­or­dent­li­chen Job und leis­ten Her­aus­ra­gen­des. In Gesprä­chen mit den Betriebs­rä­ten der großen Ein­zel­han­dels­ket­ten wurde an die SPD der Wunsch her­an­ge­tra­gen, für eine Ent­las­tung der Beschäf­tig­ten am Jah­res­en­de zu sorgen. Die For­de­rung, die Geschäf­te an Sil­ves­ter nicht mehr bis zwei Stun­den vor Mit­ter­nacht öffnen zu können, ist voll­kom­men rich­tig. Des­we­gen wird die säch­si­sche Koali­ti­on das Laden­öff­nungs­ge­setz jetzt ändern“, so Homann zu den Grün­den für die Geset­zes­än­de­rung.

Homann abschlie­ßend: „Die Arbeit im Ein­zel­han­del ver­dient unse­ren höchs­ten Respekt. Gerade um die Weih­nachts­fei­er­ta­ge und am Jah­res­en­de arbei­ten Ver­käu­fe­rin­nen und Ver­käu­fer für uns alle mit Hoch­druck. Und wir können am Sil­ves­ter­abend gut und gerne auf einen späten Ein­kauf ver­zich­ten, damit die Beschäf­tig­ten den Jah­res­wech­sel mit Fami­lie und Freun­den ver­brin­gen können. Den Sekt zum Ansto­ßen auf das neue Jahr muss man nicht erst am Abend kurz vor knapp besor­gen.“

Nach einer öffent­li­chen Anhö­rung am 15. Sep­tem­ber kann der Land­tag vor­aus­sicht­lich Anfang Novem­ber die Ände­rung beschlie­ßen.