„Sachsen ist der ‚Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland‘  beigetreten. Damit ist ein wichtiger Schritt getan“, erklärte Simone Lang, Sprecherin für Seniorenpolitik der SPD-Fraktion. „Für uns als SPD ist diese Charta eine bedeutende Richtschnur für weitere Entscheidungen bei der notwendigen Weiterentwicklung der Hospiz- und Palliativversorgung, für die wir uns seit Jahren kontinuierlich engagieren.“

„Wir alle haben eine gemeinsame besondere Verantwortung nicht nur für den Beginn eines Lebens, sondern auch für das Ende. Wichtig ist eine menschenwürdige Begleitung und Versorgung am Lebensende für alle Menschen, und das entsprechend ihren individuellen Bedürfnissen“, so Simone Lang, die auch Mitglied der Enquete-Kommission Pflege ist.

Mit der Unterzeichnung der Charta werde die Hospiz- und Palliativarbeit mehr in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt. Die Abgeordnete würdigte in diesem Zusammenhang auch die Arbeit der vielen Ehrenamtlichen, die Schwerstkranken, Sterbenden und deren Angehörigen zur Seite stehen. „Ihr Einsatz ist unverzichtbar.“

Hintergrund:

Die Charta: Die „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ formuliert fünf Leitsätze, um die Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu verbessern. Dabei soll immer der betroffene Mensch im Mittelpunkt stehen. Inzwischen haben 1.457 Organisationen und Institutionen sowie 15.795 Einzelpersonen die Charta unterzeichnet. Sachsen ist das letzte Bundesland, in dem ein offizielles Regierungsorgan die Charta unterzeichnet.

Antrag Koalitionsfraktionen: Die Koalitionsfraktionen haben Mitte dieses Jahres einen Antrag verabschiedet, mit dem die Hospiz- und Palliativarbeit in Sachsen gestärkt werden soll. Dazu gehört auch, die Charta zu unterzeichnen.

Antrag SPD/CDU „Sterbenden, Angehörigen und Trauernden beistehen – Hospizarbeit stärken“