„Im Kampf gegen Dro­gen­miss­brauch müssen wir weiter vor allem auf Prä­ven­ti­on setzen“, sagte Simone Lang, Spre­che­rin für Ver­bau­cher­schutz, am Mitt­woch im Land­tag. Das begin­ne bereits im Kin­der­gar­ten, wo der Grund­stein für Leis­tungs­fä­hig­keit und Kon­flikt­fä­hig­keit gelegt werde. „Men­schen müssen auf­ge­klärt werden, der Reiz der Drogen muss genom­men werden. Und es muss auch für die­je­ni­gen Aus­stiegs­chan­cen geben, die abhän­gig gewor­den sind.“

„Was wir beson­ders brau­chen, das sind Res­sour­cen. Res­sour­cen für Gesund­heits- und Sozi­al­po­li­tik.“ Lang ver­wies darauf, dass die SPD-Frak­ti­on in den Haus­halts­ver­hand­lun­gen großen Wert darauf gelegt habe, die Gelder für Prä­ven­ti­on deut­lich zu erhö­hen. Das sei gelun­gen. Die Mittel für die Sucht­be­hand­lungs- und Bera­tungs­stel­len wurden jähr­lich um 1 Mil­lio­nen Euro auf 5,1 Mil­lio­nen Euro erhöht. Es gibt rund 1 Mil­li­on Euro mehr für den Kampf gegen Crys­tal. 2,7 bezie­hungs­wei­se 2,9 Mil­lio­nen Euro gibt es für sozi­al­the­ra­peu­ti­sche Wohn­stät­ten für chro­nisch mehr­fach abhän­gig­keits­ge­schä­dig­te Dro­gen­kon­su­men­ten und das Pro­jekt „Sta­tio­nä­re Wohn­for­men für sucht­kran­ke Mütter mit Kin­dern“.