„Die Kin­der­hos­piz­ar­beit lebt davon, dass es Men­schen gibt, die Fami­lien sowie Kin­dern in dieser schwie­rigen Situa­tion bei­stehen, beraten und ent­lasten. Es ist keine ein­fache Auf­gabe, schwerst­kranke Kinder und Jugend­liche in der letzten Phase ihres Lebens zu begleiten. Die Arbeit, die Kin­der­hos­pize und Fami­li­en­an­ge­hö­rige leisten, ver­dient des­halb unsere Unter­stüt­zung und unseren Respekt. Ich möchte den Tag daher nutzen, um ihnen für ihre Arbeit zu danken“, so Simone Lang, gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­cherin der SPD-Frak­tion, am zum heu­tigen Tag der Kin­der­hos­piz­ar­beit.

Simone Lang, selbst gelernte Pal­lia­tiv­fach­kraft und Kran­ken­schwester: „Die Arbeit ist sehr anspruchs­voll, emo­tional und kör­per­lich sehr her­aus­for­dernd. Wir sollten die Kin­der­hos­piz­ar­beit mehr als einen Tag im Jahr in den Fokus der Öffent­lich­keit rücken, auch wenn das Sterben gerade von Kin­dern und Jugend­li­chen kein ein­fa­ches Thema ist. Nur dadurch können mehr Men­schen für ein ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment gewonnen werden. Und genau an diesen ehren­amt­lich Aktiven man­gelt es in diesem Bereich. Ich kann nur ermu­tigen, sich mit dieser wich­tigen Auf­gabe zu beschäf­tigen und gege­be­nen­falls ehren­amt­lich aktiv zu werden.“

„Uns ist es wichtig, Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung wei­terhin abge­si­chert ist. Es freut mich daher sehr, dass im Haus­halts­ent­wurf hierfür aus­rei­chend Mittel vor­ge­sehen sind. Denn die ambu­lante und sta­tio­näre Hospiz- und Pal­lia­tiv­ver­sor­gung muss in Sachsen wei­ter­ent­wi­ckelt werden.“
 
Hin­ter­grund: Der „Tag der Kin­der­hos­piz­ar­beit“ am 10. Februar macht seit 15 Jahren auf die Situa­tion von Kin­dern und Jugend­li­chen mit unheil­baren, lebens­ver­kür­zenden Erkran­kungen, deren Fami­lien und alle, die sie begleiten, auf­merksam. Der bun­des­weite „Tag der Kin­der­hos­piz­ar­beit“ soll die Arbeit und die Ange­bote der Hos­pize bekannter machen. Durch die an diesem Tag getra­genen grünen Bän­dern und Aktionen werden betrof­fene Fami­lien mit Freunden und Unter­stüt­zern sym­bo­lisch ver­bunden und drü­cken so Hoff­nung und Soli­da­rität aus.