„Selbst­ver­ständ­lich gehört es zu den Auf­ga­ben des zustän­di­gen Minis­ters, diver­se tou­ris­ti­sche Ein­rich­tun­gen zu besu­chen und Wer­bung für Sach­sen als Urlaubs­land zu machen. Und dass der Minis­ter in andere ultra­har­te Jobs ein­taucht, einen Arbeits­tag mit­er­lebt wie kürz­lich in der Pflege, ist groß­ar­tig. Eine Kritik daran ist lebens­fremd“, regier­te unser ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher Thomas Baum am Don­ners­tag auf jüngs­te Äuße­run­gen aus der FDP zu Sach­sens Wirt­schafts- und Ver­kehrs­mi­nis­ter Martin Dulig.

„Jetzt dem Minis­ter Ver­kehrs­pro­ble­me anzu­las­ten, das ist mehr als frech. Wer hat denn dieses Land unter Schwarz­gelb fast zu Tode gespart? Wer hat dafür gesorgt, dass drin­gen­de Bau­ar­bei­ten nicht in Angriff und die not­wen­di­gen Pla­nungs­vor­läu­fe nicht vor­be­rei­tet worden sind? Um Ross und Reiter zu nennen: Die FDP hatte dieses Minis­te­ri­um mit einem Minis­ter Morlok inne.“

„Noch ein Fakt: Der Ver­kehr hat zuge­nom­men, vor allem der schwe­re Güter­ver­kehr. Viele Auto­fah­rer sind zu schnell und manch­mal unkon­zen­triert unter­wegs, vor allem vor und in Bau­stel­len. Es ist rich­tig, auf den Auto­bah­nen jetzt abschnitts­wei­se Geschwin­dig­keits­be­gren­zun­gen für Pkw und Über­hol­ver­bo­te für Lkw anzu­ord­nen  – bei allem Ver­ständ­nis für Fahrer und Spe­di­teu­re.“

„Dass wir heute zu wenig Ver­kehrs­über­wa­chun­gen und Kon­trol­len auf der Straße haben, liegt nicht an unse­ren flei­ßi­gen und gestress­ten Poli­zis­tin­nen und Poli­zis­ten – es ist eine ist Folge der fal­schen Spar­po­li­tik ver­gan­ge­ner Jahre. Wir haben das jetzt kor­ri­giert, nur können wir keine Beam­ten backen, son­dern sie müssen aus­ge­bil­det werden. Und das dauert eben seine Zeit“, so Baum abschlie­ßend.