„Es ist erfreulich, dass weitere Absolventinnen und Absolventen des Grundschullehramtes heute in Chemnitz ihre Zeugnisse erhalten und demnächst in der Region tätig werden können“, so SPD-Bildungsexpertin Sabine Friedel am Freitag. „Die Koalition wird mit dem Doppelhaushalt 2019/20 den Lehramtsstandort Chemnitz verstetigen, damit auch zukünftig Grundschullehrerinnen und Grundschullehrer für die südwestsächsische Region in dieser Region ausgebildet werden. Mit dem Handlungsprogramm ist zudem vereinbart, dass es einen weiteren Ausbildungsstandort für Referendare in Südwestsachsen geben wird.“

„Wenn Kultusminister Piwarz jetzt davon spricht, die Ausbildung in Chemnitz qualitativ weiter auszubauen, rufe ich gern unseren Vorschlag zu einer ‚Primarstufe Plus‘ in Erinnerung. Durch eine Modell- und Öffnungsklausel in der Lehramtsprüfungsordnung wäre es ein Leichtes, in den grundständigen Fächern Deutsch, Mathematik, Englisch, Werken/WTH, Ethik und Sport auch vertieft für die Sekundarstufe I auszubilden. So würden vor Ort auch Lehrkräfte ausgebildet, die an Oberschulen tätig sein könnten. Die Unterstützung der SPD-Fraktion hat der Kultusminister bei der Umsetzung innovativer Zukunftsideen.“

 Hintergrund:

Positionspapier „Zukunft der Lehrerbildung im Freistaat Sachsen“ der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag vom September 2017: https://www.spd-fraktion-sachsen.de/wp-content/uploads/20170926_SPD-Fraktion-Positionspapier-Lehrerbildung.pdf