Sabine Friedel, stell­ver­tre­tende Vor­sit­zende der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, zur Bericht­erstat­tung in der Säch­si­schen Zei­tung „Der große Umzug“:

„Ja, Sachsen wird auch in den kom­menden Jahren neue Stellen schaffen. Und das ist auch drin­gend not­wendig. Es han­delt sich aber mit­nichten um 1.800 Minis­te­ri­um­s­be­schäf­tigte, wie ein Artikel in der ‚Säch­si­schen Zei­tung‘ anklingen lässt. Es geht zum größten Teil um Leh­re­rinnen und Lehrer, Wissenschaftler*innen an den Hoch­schulen, die Lan­des­tal­sper­ren­ver­wal­tung oder auch um Mit­ar­beiter für den Struk­tur­wandel in der Lau­sitz. Die Behaup­tung, man brauche jetzt 1.800 neue Büros im Regie­rungs­viertel, ist großer Unfug. Die meisten der neuen Beschäf­tigten brau­chen kein Büro im Regie­rungs­viertel, son­dern einen Arbeits­platz in einem Leh­rer­zimmer.“

PS: Oder sitzen die Zustel­le­rinnen und Zusteller der Säch­si­schen Zei­tung in den Redak­ti­ons­räumen auf der Ostra-Allee?

Hin­ter­grund:

Bericht­erstat­tung in der SZ (14.10.2020) https://​www​.saech​si​sche​.de/​s​a​c​h​s​e​n​/​g​u​e​n​t​h​e​r​-​k​e​n​i​a​-​k​o​a​l​i​t​i​o​n​-​d​r​e​s​d​e​n​-​s​a​c​h​s​e​n​-​r​e​g​i​e​r​e​n​-​i​m​-​u​m​z​u​g​s​s​t​r​e​s​s​-​5​2​9​5​5​3​1​-​p​l​u​s​.​h​tml:

„Der große Umzug der säch­si­schen Regie­rung

Sach­sens Koali­tion braucht Büros für ihre 1.800 neue Mit­ar­beiter. Im Regie­rungs­viertel herrscht akuter Platz­mangel. Was tun?

[…]

Die minis­te­ri­ellen Umzugs- und Bau­pläne, an denen mona­te­lang gefeilt wurde, haben dann aber alle­samt einen Haken: Sie waren darauf abge­stellt, dass es künftig nur 271 neue Mit­ar­beiter in der Lan­des­re­gie­rung geben wird – so wie es die drei Koali­ti­ons­partner kurz nach der Regie­rungs­neu­bil­dung ver­kündet hatten. Inzwi­schen sieht das aber etwas anders aus. Für die kom­menden beiden Haus­halts­jahre plant Schwarz-Grün-Rot nun schon mit fast 1.800 neuen Mit­ar­bei­tern, für die eben­falls Platz benö­tigt wird. Dem großen Umzug könnte damit bald ein noch viel grö­ßerer folgen.“

Bericht­erstat­tung in der SZ (6.10.2020) https://​www​.saech​si​sche​.de/​p​o​l​i​t​i​k​/​d​e​u​t​s​c​h​l​a​n​d​/​i​n​n​e​n​p​o​l​i​t​i​k​/​s​a​c​h​s​e​n​-​k​e​n​i​a​-​k​o​a​l​i​t​i​o​n​-​s​c​h​u​l​d​e​n​-​f​r​e​i​s​t​a​a​t​-​c​d​u​-​h​a​u​s​h​a​l​t​-​d​e​b​a​t​t​e​-​d​e​f​i​z​i​t​-​s​p​d​-​g​r​u​e​n​e​-​5​2​9​0​2​0​9​-​p​l​u​s​.​h​tml:

„[…] Dazu will der Minister seinen Kabi­netts­kol­legen in einem anderen heiklen Punkt etwas ent­ge­gen­kommen. Hatten diese in den Vor­ge­sprä­chen noch bis zu 6.000 neue Per­so­nal­stellen im Lan­des­dienst gefor­dert, sollen es in den kom­menden beiden Jahren nun 1.767 zusätz­liche Stellen werden.

Wird es neue Vor­schläge geben?

Der größte Teil für Schulen (600) und Hoch­schulen (477) sowie für die Lan­des­tal­sper­ren­ver­wal­tung (188) und für den Struk­tur­wandel in den Braun­koh­le­re­gionen (23). Aber auch an den Landtag (7) und den Rech­nungshof (1) wurde gedacht. Und zu den 271 neuen Stellen, auf die sich die Koali­tion bereits bei der Regie­rungs­neu­bil­dung geei­nigt hatte, sollen künftig pau­schal noch einmal 200 Stellen hin­zu­kommen. Ein Angebot, das künftig für Mehr­kosten im drei­stel­ligen Mil­lio­nen­be­reich sorgen wird.“