Simone Lang, Spre­cherin für Gesund­heit der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, zu den Umzugs­dis­kus­sionen für die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt für das Gesund­heits- und Vete­ri­när­wesen (LUA):

+++ Sicher­stel­lung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit der LUA muss ent­schei­dend sein +++ Lan­des­ge­sund­heitsamt am Standort Bischofs­werda denkbar +++

„Wir teilen natür­lich das Ziel, die länd­li­chen Regionen in Sachsen zu stärken. Statt einer 160 Mil­lionen Euro teuren Behör­den­um­sied­lung der Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt ist es aus Sicht der SPD besser, sinn­volle Behör­den­neu­grün­dungen gezielt abseits der Groß­städte zu tätigen. So hat gerade die Corona-Pan­demie gezeigt, dass Sachsen ein Lan­des­ge­sund­heitsamt fehlt. Hierfür wäre der Standort Bischofs­werda sicher gut geeignet“, so Simone Lang zur Stand­ort­dis­kus­sion um die Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt für das Gesund­heits- und Vete­ri­när­wesen (LUA).

„Corona und Afri­ka­ni­sche Schwein­pest zeigen uns gerade über­deut­lich, wie wichtig eine gut funk­tio­nie­rende Lan­des­un­ter­su­chungs­an­stalt (LUA) für die Gesund­heit der Säch­sinnen und Sachsen ist. Diese Funk­ti­ons­fä­hig­keit ist durch einen Umzug der Ein­rich­tung mit über 260 Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­bei­tern akut gefährdet. Eine solche Ein­rich­tung ohne fach­li­chen Grund und trotz Bedenken zu ver­la­gern, ist aus unserer Sicht unver­ant­wort­lich. Mit dem Umzug droht ins­be­son­dere durch deut­lich län­gere Arbeits­wege ein Ver­lust zahl­rei­cher Fach­kräfte. Das können wir uns gerade in diesem wich­tigen Bereich nicht leisten. Ent­schei­dend für diese Stand­ort­ent­schei­dung muss die Sicher­stel­lung der Funk­ti­ons­fä­hig­keit der LUA sein“, begründet Lang die Vor­be­halte der SPD.

„Eine solche Stand­ort­ent­schei­dung sollte zudem nicht über die Köpfe der betrof­fenen Mit­ar­bei­te­rinnen und Mit­ar­beiter hinweg getroffen und durch­ge­setzt werden. Man kann nicht einer­seits die enorme Leis­tung und Ein­satz­be­reit­schaft wäh­rend der Corona-Pan­demie loben und dann die­selben Leute mit so einem Vor­haben vor den Kopf stoßen“, so Lang abschlie­ßend.