Holger Mann, hochschulpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, zur Einigung beim Hochschulpakt:

„Gut dass sich der Bund endlich bewegt hat, denn die Einigung war überfällig. Sie sichert Studienplätze in Sachsen und schafft die notwendigen Spielräume, um bis zu 1.000 Stellen zu verstetigen. So können unbefristete Beschäftigungsverhältnisse an unseren Hochschulen entstehen“, bewertet Holger Mann die Einigung zu den Bund-Länder-Vereinbarungen, zum Zukunftsvertrag Studium und Lehre stärken (Hochschulpakt), zum Innovationspakt in der Hochschullehrer (Qualitätspakt Lehre) und zum Pakt für Forschung und Innovation IV.

Mit Blick auf die neue Legislatur sagt Mann: „Gerade bei der staatlichen Daseinsvorsorge – egal ob in der Medizin, der Pflege oder der Lehrerbildung – muss spätestens im Herbst geklärt werden, wie wir in Sachsen die akademische Ausbildung und Lehre für das kommende Jahrzehnt ausstatten. Dafür wurde heute der Grundstein gelegt, entschieden wird dies aber sicher erst in einer neuen Landesregierung.“

„Das Ergebnis ist dennoch ein großer Erfolg für den Osten Deutschlands, denn alle drei Pakte waren und werden nun auch weiterhin helfen, die Fachkräftebedarfe in den neuen Bundesländern zu decken und der demografischen Entwicklung etwas entgegenzusetzen. Ich danke daher unser Wissenschaftsministerin Dr. Eva-Maria Stange ausdrücklich für ihren großen Anteil an der vorliegenden Einigung“, so Mann abschließend.

Hintergrund:

Die Einigung umfasst Zuschüsse für Sachsen in hoher dreistelliger Millionenhöhe für einen Zeitraum bis 2027 bzw. 2030. Innerhalb der Pakte wird darüber hinaus auf Verstetigung orientiert.

Presseinformation der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Dr. Eva-Maria Stange (SPD):
https://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/225295

Presseinformationen der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK):