„Sachsen hat beim Breit­band­ausbau deut­lich zuge­legt und im Län­der­ver­gleich den höchsten Zuwachs der mit schnellem Internet ver­sorgten Haus­halte seit 2017. Die   Ver­sor­gungs­quote in Sachsen ist seit Regie­rungs­ein­tritt 2014 um über 19 Pro­zent gestei­gert worden“, so Digi­tal­ex­perte Holger Mann am Mitt­woch im Landtag. „Das kommt nicht von unge­fähr: Wir Sozi­al­de­mo­kraten haben uns massiv für die Bereit­stel­lung von Gel­dern für den Ausbau ein­ge­setzt. Die nun im Frei­staat gewährte Kom­pen­sa­tion des Eigen­an­teils für Kom­munen ist so bisher bun­des­weit ein­malig.“

Holger Mann blickte voraus: „Wir legen jetzt noch­mals nach und novel­lieren nach der Bundes- auch die Lan­des­richt­linie. Das Ver­fahren wird so noch ein­fa­cher und schneller. So ver­zichtet  das För­der­ver­fahren auf ein umfang­rei­ches Bewer­tungs­system, einen Wirt­schaft­lich­keits­ver­gleich und einen detail­lierten Finan­zie­rungs­plan.  Ein Antrag beim Bund lässt sich so inzwi­schen binnen Minuten ein­rei­chen. Außerdem kann bis Jah­res­ende ein Upgrade auf Ausbau mit Glas­faser bean­tragt werden.“

„Schnelle Inter­net­ver­bin­dungen braucht der Staat für die Daseins­vor­sorge, Infor­ma­tion und Betei­li­gung, aber auch die Wirt­schaft, die Kultur und alle Bürger. Die Regie­rungs­ko­ali­tion treibt den Breit­band­ausbau mit erheb­li­chen staat­li­chen Mit­teln, wach­sender Fle­xi­bi­lität und Geschwin­dig­keit voran. Es gibt keine bes­sere Zeit für Städte, Kom­munen und Land­kreise,  die digi­tale Infra­struktur gemeinsam zu ent­wi­ckeln.“