Holger Mann, Spre­cher für Hoch­schu­le und Wis­sen­schaft der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zum bevor­ste­hen­den Beschluss des Bil­dungs­stär­kungs­ge­setz (Drs. 7/4792) mit einer Corona-beding­ten Ände­rung des Hoch­schul­ge­set­zes:

Der Säch­si­sche Land­tag berät in diesem Mitt­woch abschie­ßend das  Bil­dungs­stär­kungs­ge­setz. Damit wird auch der Weg für eine Corona-beding­te Novel­le des Hoch­schul­ge­set­zes frei. Auf Antrag der Koali­ti­ons­frak­tio­nen wurde im Bera­tungs­ver­fah­ren §114a neu auf­ge­nom­men. Hierin wird für Stu­die­ren­de die Regel­stu­di­en­zeit auf Grund der Corona-Pan­de­mie indi­vi­du­ell ver­län­gert. Wer im Som­mer­se­mes­ter 2020 bezie­hungs­wei­se im Win­ter­se­mes­ter 2020/21 imma­tri­ku­liert war, erhält jeweils ein Semes­ter Ver­län­ge­rung.

„Mit der Corona-beding­ten Hoch­schul­ge­setz­no­vel­le schaf­fen wir Ver­bind­lich­keit und Rechts­si­cher­heit für alle säch­si­schen Stu­die­ren­den“, so Holger Mann. „Wir sichern so gesetz­lich ab, dass aus dem Som­mer­se­mes­ter 2020, aber auch aus dem jetzt lau­fen­dem Win­ter­se­mes­ter 2020/21, keine Nach­tei­le ent­ste­hen. Gerade mit Blick auf die Stu­di­en­fi­nan­zie­rung und den BAföG-Bezug war eine gesetz­li­che Rege­lung erfor­der­lich. Als Koali­ti­ons­frak­tio­nen folgen wir damit den For­de­run­gen und Emp­feh­lun­gen der Lan­des­rek­to­ren­kon­fe­renz Sach­sen, der Kon­fe­renz Säch­si­scher Stu­die­ren­den­schaf­ten und der säch­si­schen Stu­den­ten­wer­ke.“