„Die Sachverständigen haben den Gesetzentwurf der Staatsregierung zur Umsetzung des Bund-Länder-Programmes für den wissenschaftlichen Nachwuchs (WISNA) begrüßt. Als Fortschritt wurden die Änderungen zum Halten von Spitzenwissenschaftlern an sächsischen Hochschulen und die Ausgestaltung eines verlässlichen Tenure-Tracks gewertet. Gleichwohl haben die Juristen noch einige Hausaufgaben zur Schärfung des Gesetzentwurfes aufgegeben, um Klarheit beim künftigen Qualitätssicherungskonzept und der familienpolitischen Komponente zu schaffen“, so Holger Mann, Hochschulexperte der SPD-Faktion im Sächsischen Landtag.

Darüber hinaus spielten weitere Verbesserungen der Situation des wissenschaftlichen Nachwuchses eine Rolle.: „Wir befürworten die von den Sachverständigen geforderten verpflichtenden Doktorandenlisten sowie eine Promovierendenvertretung in den Hochschulen.“

„Das Echo zum LINKEN-Entwurf für ein ‚Sächsisches Hochschulselbstverwaltungsgesetz‘ war durchwachsen. Einige positive Ideen insbesondere zur Stärkung der demokratischen Hochschule stehen doch einer Vielzahl von in-praktikablen Regelungen gegenüber“, so Mann abschließend.