Kinder und Jugend­li­che aus Kri­sen­re­gio­nen mit offe­nen Armen emp­fan­gen

„Unsere Hart­nä­ckig­keit hat sich gelohnt“, erklärt Dirk Panter zu den am Mitt­woch vom Kul­tus­mi­nis­te­ri­um vor­ge­stell­ten Zahlen zum neuen Schul­jahr. „Noch nie sind in Sach­sen so viele neue Leh­re­rin­nen und Lehrer unbe­fris­tet ein­ge­stellt worden wie aktu­ell. Wir hatten im Wahl­kampf ver­spro­chen, für deut­lich mehr Neu­ein­stel­lun­gen von Leh­re­rin­nen und Leh­rern zu sorgen, um die ange­spann­te Situa­ti­on an unse­ren Schu­len zu ver­bes­sern.  Wir haben diese Ver­bes­se­run­gen im Koali­ti­ons­ver­trag mit der CDU ver­an­kert und bei den Ver­hand­lun­gen für den Haus­halt durch­ge­setzt. Damit ist ein wich­ti­ger Schritt auf dem Weg getan, um eines der zen­tra­len Wahl­ver­spre­chen der SPD zu erfül­len.“

„Bis 2019 sollen in Sach­sen min­des­tens 6.100 neue Leh­re­rin­nen und Lehrer unbe­fris­tet ein­ge­stellt werden, so ist es im Koali­ti­ons­ver­trag ver­ein­bart.  Das erfor­dert wei­te­re Schrit­te und Anstren­gun­gen, zumal uns die wach­sen­de Zahl von Flücht­lin­gen vor neue Her­aus­for­de­run­gen stellt“. so Panter weiter. „Auf­grund von Krie­gen und Ver­fol­gung sind immer mehr Men­schen auf der Flucht. Beson­ders den Jüngs­ten müssen wir eine Chance auf Bil­dung und Inte­gra­ti­on geben. Das gelingt vor allem über Spra­che, die an den Schu­len und im Mit­ein­an­der ver­mit­telt wird. Weil wir Kinder und Jugend­li­che aus Kri­sen­re­gio­nen mit offe­nen Armen emp­fan­gen und für eine ver­nünf­ti­ge Inte­gra­ti­on sorgen wollen, sollte das Kul­tus­mi­nis­te­ri­um wei­te­re Vor­keh­run­gen tref­fen: Um die Lehr­kräf­te nicht zu über­for­dern, braucht es mehr Per­so­nal, das Deutsch als Zweit­spra­che unter­rich­tet, sowie Fort­bil­dungs­an­ge­bo­te und höhere Aus­bil­dungs­ka­pa­zi­tä­ten.“