„Durch die Bündelung der Angebote verschiedener Träger sollen Bildung, Erziehung und Betreuung in Eltern-Kind-Zentren mit bestehenden Angeboten der Familienberatung und -bildung zusammengeführt werden“, erklärte Juliane Pfeil, Sprecherin für Familienpolitik,  am Donnerstag im Landtag.  „Damit sind sie für Eltern leichter zugänglich und Familien können schneller und unkomplizierter Hilfe und Unterstützung in Anspruch nehmen.“

Dem Antrag von CDU und SPD zufolge soll nun bis Ende Oktober ein Konzept für ein Modellprojekt erarbeitet werden, um ausgewählte Kitas zu Eltern-Kind-Zentren weiterzuentwickeln.

Mit den Zentren sollten wohnortnahe, passgenaue, niederschwellige Hilfen eröffnet werden, erklärte Pfeil: „So sind es gerade Familien in Belastungssituationen, die sich scheuen, Beratungs- und Bildungseinrichtungen aufzusuchen. Der Ansatz der Eltern-Kind-Zentren bietet ein Angebot, das Familien erreicht – an einem Ort, den sie täglich aufsuchen, der Vertrauen gibt.“

„Für die Umsetzung des Projektes stehen in den Jahren 2015 und 2016 jeweils 500.000 Euro zur Verfügung. Ich bin mir sicher: Das ist sehr gut investiertes Geld. Es wird in den Einrichtungen ankommen und macht die Familien stärker.“