„Europa und Deutsch­land müssen jetzt end­lich han­deln und Moria eva­ku­ie­ren. Bun­des­in­nen­mi­nis­ter Horst See­hofer (CSU) muss seine Blo­cka­de für die Auf­nah­me Geflüch­te­ter aus den grie­chi­schen Lagern auf­ge­ben und die Ange­bo­te von Län­dern und vielen Städ­ten, auch in Sach­sen, anneh­men. Das ist nicht zuletzt ein Gebot der Mit­mensch­lich­keit“, so Albrecht Pallas am Mitt­woch ange­sichts der Kata­stro­phe von Moria.

„Bereits im Juni haben wir in der Sach­sen-Koali­ti­on ver­ein­bart, dass wir uns an der Auf­nah­me von Kin­dern und Jugend­li­chen aus den Lagern auf den grie­chi­schen Inseln über die all­ge­mei­nen Ver­pflich­tun­gen hinaus betei­li­gen“, ver­weist Pallas auf eine Eini­gung von CDU, Grünen und SPD in Sach­sen.

„Wir brau­chen in der EU ins­ge­samt eine mensch­li­che­re Flücht­lings­po­li­tik. Die Augen zu ver­schlie­ßen führt nur noch mehr in die huma­ni­tä­re Kata­stro­phe und zu noch mehr Geflüch­te­ten. Die Union und ihr Innen­mi­nis­ter See­hofer müssen sich wieder erin­nern, was Mensch­lich­keit und Nächs­ten­lie­be sind und für eine andere EU-Poli­tik ein­ste­hen. Ich appel­lie­re an die säch­si­sche CDU, alles dafür zu tun, dass unser säch­si­sches Ange­bot im Bun­des­in­nen­mi­nis­te­ri­um Gehör findet“, so Pallas abschlie­ßend.