Homann stellt Straf­an­zei­ge gegen unbe­kannt

Hen­ning Homann: „Um Bewei­se zu sichern und eine kon­se­quen­te Straf­ver­fol­gung zu ermög­li­chen, habe ich das Video gesi­chert, Anzei­ge erstat­tet und das Video wieder ins Inter­net gestellt.

Die extrem rech­ten Gewalt­tä­ter in Hei­denau müssen mit aller Härte des Geset­zes bestraft werden. Dazu gilt es, alle Mittel aus­zu­schöp­fen. Wenn offen­bar Rechts­ex­tre­me sich im Inter­net mit selbst­ge­dreh­ten Videos für Ihre Straf­ta­ten rühmen, ist das erschre­ckend. Wenn sie damit unge­wollt die Ermitt­lungs­ar­bei­ten der Poli­zei unter­stüt­zen könn­ten, sollte wir diese Chance wahr­neh­men.”

 Hin­ter­grund:

Ein User mit dem Namen „xsbil­ly“ hat am 23.08.2015 auf dem Inter­net­por­tal You­tube ein Video mit dem Titel „Hei­denau aus­schrei­tun­gen und ran­da­le 22.8.15“ hoch­ge­la­den. Darin sind ver­stö­ren­de Bilder von ran­da­lie­ren­den Neo­na­zis zu sehen, die u.a. zwei Poli­zis­ten angrei­fen, schwe­re Sach­be­schä­di­gun­gen bege­hen und volks­ver­het­zen­de Sprech­chö­re span­die­ren. In dem Video sind rechts­ex­tre­me Straf­tä­ter immer wieder klar zu erken­nen. Nach­dem sich das Video in den Onlinenetz­wer­ken ver­brei­tet hatte, wurde das Video am Nach­mit­tag gelöscht. 

Das Video ist auf dem You­tube-Kanal der SPD-Frak­ti­on ver­füg­bar (https://​youtu​.be/​b​t​h​h​G​Y​6​h​Vwk)