Die Netz­ent­gelte müssen bun­des­weit umge­legt werden, denn von der Ener­gie­wende pro­fi­tiert die gesamte Repu­blik“, erklärte SPD-Ener­gie­ex­perte Jörg Vieweg am Mitt­woch im Landtag.  Die Ener­gie­wende sei ein gesamt­deut­sches Pro­jekt und damit auch eine gesamt­ge­sell­schaft­liche Auf­gabe. „Bei bun­des­weit glei­chen Über­tra­gungs­netz­ent­gelten würden die Ver­brau­cher in zwölf Bun­des­län­dern pro­fi­tieren. In vier Län­dern würden die Ent­gelte leicht steigen. Bun­des­ein­heit­liche Über­tra­gungs­netz­ent­gelte sind für meine Frak­tion eine Frage der Gerech­tig­keit, eine Frage der sozialen Gerech­tig­keit. Da werden wir uns auf Bun­des­ebene weiter ein­setzen.“

Vieweg zufolge sollte bei diesem Gerech­tig­keits-Thema aus den Län­dern heraus weiter Druck gemacht werden. Das sei richtig und wichtig. „Aber bitte nicht mit der Hal­tung eines Jammer-Ossis“, sagte Vieweg. „Sachsen ist beim Netz­ausbau, bei inno­va­tiven Spei­cher­tech­no­lo­gien, bei For­schung und Ent­wick­lung, bei Ener­gie­ein­spa­rung und letzt­lich bei den erneu­er­baren Ener­gien ganz vorn dabei. Ich for­mu­liere die For­de­rung nach der längst über­fäl­ligen Anglei­chung der Netz­ent­gelte aus einer Posi­tion der Stärke heraus und nicht der Schwäche.“