In der heu­tigen Ple­nar­sit­zung wurde der Antrag der Frak­tionen von CDU und SPD „Sozialen Woh­nungsbau stärken – Demo­gra­fi­schen Wandel begleiten – neue Instru­mente nutzen“ (Druck­sache 6/5375) beschlossen.

Hierzu erklärt Albrecht Pallas, Spre­cher für Woh­nungsbau und Stadt­ent­wick­lung der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag:

„Mit dem heute beschlos­senen Antrag der Koali­ti­ons­frak­tionen findet ein not­wen­diger Para­dig­men­wechsel in der Wohn­raum­för­de­rung statt. Nach über 10 Jahren führen wir wieder eine Zuschuss­för­de­rung für den sozialen Woh­nungsbau im Bereich Neubau und Sanie­rung ein. Dadurch können wir bezahl­baren Wohn­raum erhalten und neu schaffen“, erklärt Albrecht Pallas, Spre­cher für Woh­nungsbau und Stadt­ent­wick­lung der SPD-Frak­tion.

„Gleich­zeitig müssen wir im ganzen Frei­staat dafür sorgen, dass in einer älter wer­denden Gesell­schaft die Men­schen mög­lichst lange in ihren eigenen vier Wänden leben können. Des­halb benö­tigen wir eben­falls Instru­mente, um ganz gezielt alters­ge­rechtes Wohnen zu för­dern“, so Pallas.

Der Antrag legt zudem fest, dass die zusätz­li­chen Mittel vom Bund für die Wohn­raum­för­de­rung bis 2019 zweck­ge­bunden für den sozialen Woh­nungsbau ein­ge­setzt werden.

„Um der Ver­knap­pung von bezahl­barem Wohn­raum in den Bal­lungs­räumen zu begegnen und  den demo­gra­fi­schen Wandel auch auf dem Woh­nungs­markt zu begleiten, müssen wir als Frei­staat Sachsen han­deln. Gemeinsam mit der Staats­re­gie­rung legen wir den Hebel beim Sozialen Woh­nungsbau jetzt um“, so Pallas abschlie­ßend.