„Wer pflegt, leistet Großes und schul­tert dabei viel Ver­ant­wor­tung. Egal, ob das pfle­gende Ange­hö­rige oder Pfle­ge­fach­kräfte sind. Dafür brau­chen sie vor allem Zeit – Zeit für ihre Gepflegten, aber auch freie Zeit für sich selbst. Wir unter­stützen des­wegen unsere Arbeits­mi­nister Hubertus Heil und Martin Dulig bei ihrem Ein­satz für einen flä­chen­de­ckenden Tarif­ver­trag“, so Dagmar Neu­kirch, stell­ver­tre­tende Frak­ti­ons­vor­sit­zende und Spre­cherin für Pflege, zum Tag der Pflege am heu­tigen Sonntag. „Mit einem flä­chen­de­ckenden Tarif­ver­trag kann viel Wich­tiges gere­gelt werden und dann für alle Pfle­ge­kräfte gelten: Ver­läss­lich plan­bare freie Tage und damit bes­sere Pla­nungs­mög­lich­keiten für die Familie, Mit­be­stim­mung und eine bes­sere Bezah­lung.“

„Die SPD hat sich im Bund und bei uns in Sachsen in den ver­gan­genen Jahren für drei zen­trale Dinge ein­ge­setzt: Bes­sere Arbeits­be­din­gungen, bes­sere und ver­netzte Struk­turen und Ange­bote vor Ort sowie eine bes­sere Situa­tion pfle­gender Ange­hö­riger. Mitt­ler­weile finan­zieren Pflege- und Kran­ken­kassen bes­sere Löhne“, zählt Dagmar Neu­kirch auf. „Es gibt Pfle­ge­ko­or­di­na­toren in allen Land­kreisen und kreis­freien Städten Sach­sens. Es gibt jetzt ‚Tage der pfle­genden Ange­hö­rigen‘ und es wurde ein Lan­des­netz­werk für pfle­gende Ange­hö­rige auf­ge­baut.“

„Neben der Wei­ter­ent­wick­lung der Pfle­ge­ver­si­che­rung geht es künftig auch um Ver­bes­se­rung der Aus­bil­dungs­be­din­gungen“, blickt Dagmar Neu­kirch voraus. „So möchten wir, dass gerade kleine Aus­bil­dungs­be­triebe in länd­li­chen Regionen bei­spiels­weise durch Koope­ra­ti­ons­ver­bünde unter­stützt werden.  Unsere Kom­munen müssen in die Lage ver­setzt werden, Men­schen ein eigen­stän­diges und  selbst­be­stimmtes Leben im Alter zu bieten – vom bar­rie­re­armen Wohnen über Alten­hilfe bis zur genera­tio­nen­ge­rechter Mobi­lität. Vieles davon haben wir schon in der Enquete-Kom­mis­sion Pflege bespro­chen und Anfang des Jahres mit unserem Ent­schlie­ßungs­an­trag als Hand­lungs­auf­trag an die Staats­re­gie­rung gegeben.“