Ein Herz kann man nicht Reparieren…
… Ein Handy schon
Der Haushalts- und Finanzausschuss des Sächsischen Landtages hat die Mittel für die Fortführung des Reparaturbonus freigegeben. Damit können Bürgerinnen und Bürger in Sachsen ab Mitte November wieder finanzielle Unterstützung für die Reparatur defekter Elektro- und Elektronikgeräte beantragen. Insgesamt stehen dafür gut vier Millionen Euro aus dem Klimafonds Sachsen bereit.

Wirtschaftsminister Dirk Panter begrüßte den Beschluss:
„Mit dem heutigen Beschluss können wir den sehr gut nachgefragten Reparaturbonus wiederaufnehmen. Damit reagieren wir nicht nur auf die große Nachfrage aus der Bevölkerung, sondern stärken zugleich das sächsische Handwerk. Jede Reparatur, die ein Gerät vor der Entsorgung bewahrt, ist ein konkreter Beitrag zu mehr Nachhaltigkeit und Ressourcenschutz.“
Reparaturbonus Sachsen
Mitte November 2025 (digitale Antragstellung bei der SAB)
Bis zu zwei Reparaturen pro Antragsteller und Kalenderjahr
Bis zu zwei Reparaturen pro Antragsteller und Kalenderjahr
Bis zu zwei Reparaturen pro Antragsteller und Kalenderjahr
Bis zu zwei Reparaturen pro Antragsteller und Kalenderjahr
Ziel des Programms ist es, Elektroschrott zu vermeiden und Ressourcen zu schonen, indem die Lebensdauer von Geräten verlängert wird. Reparaturen, die ab dem 2. Oktober 2025 durchgeführt wurden, können anerkannt werden. Die digitale Antragstellung bei der Sächsischen Aufbaubank (SAB) soll voraussichtlich ab Mitte November freigeschaltet werden.
Hintergrund
Der Reparaturbonus war im Juli 2023 gestartet und stieß auf großes Interesse: Bis Ende 2024 wurden mehr als 24.500 Anträge bewilligt, mit einem Fördervolumen von rund 2,6 Millionen Euro. Besonders häufig repariert wurden Mobiltelefone sowie „weiße Ware“ wie Waschmaschinen und Geschirrspüler. Aufgrund ausgeschöpfter Haushaltsmittel musste das Programm Ende 2024 vorläufig beendet werden.
Dank der erneuten Finanzierung über den Klimafonds kann das erfolgreiche Förderprogramm nun fortgesetzt werden – mit angepassten Rahmenbedingungen, die eine bessere Wirtschaftlichkeit sichern.

