„Natür­lich wün­schen sich viele Men­schen in der Ober­lau­sitz, dass die B 178n sowohl im Norden als auch im Süden bei Zittau end­lich fer­tig­ge­stellt wird. Trotz­dem ist es rich­tig und wich­tig, die Pla­nun­gen gerichts­fest zu gestal­ten“, erklär­te Thomas Baum, ver­kehrs­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on, am Frei­tag zur Mit­tei­lung des Ver­kehrs­mi­nis­te­ri­ums zu nöti­gen Neu­pla­nun­gen.

„Die Pla­nun­gen müssen den Erfor­der­nis­sen des Ver­kehrs, der Umwelt und der Land­wirt­schaft wie auch der ansäs­si­gen Men­schen ent­spre­chen. Da die neue Pro­gno­se­be­rech­nung von deut­lich weni­ger Ver­kehr aus­geht als bei Bean­tra­gung des Plan­fest­stel­lungs­ver­fah­rens, ist ein auto­bahn­ähn­li­cher Quer­schnitt der Straße nicht zu recht­fer­ti­gen.“

Dass bei den Neu­pla­nun­gen nun auch die bis­he­ri­ge Tras­sen­füh­rung im Bereich Was­ser­kret­scham über­dacht und Alter­na­tiv­tras­sen unter­sucht werden sollen, könne er nur begrü­ßen, so Baum.

„Die Stra­ßen­bau­ver­wal­tung muss nun mit höchs­ter Prio­ri­tät und zügig die gefor­der­ten neuen Pla­nungs­un­ter­la­gen mit einem gerin­ge­ren Stra­ßen­quer­schnitt erar­bei­ten“, sagte Baum. „Denn für die regio­na­le Wirt­schaft wie für die Bür­ge­rin­nen und Bürger ist der Lücken­schluss sowohl im Norden als auch im Süden äußerst wich­tig.“