„Ich bedau­re die Ent­schei­dung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­rich­tes. Die NPD bleibt, zumin­dest ein Teilen der ost­deut­schen Bun­des­län­der, eine Gefahr. Inso­fern kann ich der Ein­schät­zung des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts, die NPD sei zwar ver­fas­sungs­feind­lich aber irrele­vant, nur begrenzt folgen“, erklärt der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Hen­ning Homann am Diens­tag zur Ent­schei­dung des höchs­ten deut­schen Gerich­tes.

Der Kampf gegen Rechts wird aber auch, so Homann weiter, auch ohne ein Par­tei­ver­bot wei­ter­ge­hen: „Wir sind wir für eine Aus­ein­an­der­set­zung mit der NPD und ande­ren extrem rech­ten Par­tei­en gut gerüs­tet. Wir stär­ken unsere demo­kra­ti­schen Werte und för­dern die Bekämp­fung von Ras­sis­mus, Anti­se­mi­tis­mus und ande­rer Formen von Men­schen­feind­lich­keit.“