Simone Lang, gesund­heits­po­li­ti­sche Spre­cherin der SPD-Frak­tion im Säch­si­schen Landtag, zur heu­tigen Anhö­rung des Säch­si­schen Trans­plan­ta­ti­ons­aus­füh­rungs­ge­setzes (Drs. 6/10735)

+++ Das Thema Organ­spende gehört mehr in die Öffent­lich­keit +++

„Ohne mehr Ver­trauen wird es nicht mehr Organ­spenden geben“, so Simone Lang. „Die Bereit­schaft der Men­schen ist da. Aber diese setzt sich nicht auto­ma­tisch in mehr Organ­spenden um. Ganz im Gegen­teil –  die Zahlen sinken immer mehr.“

„Die Trans­plan­ta­ti­ons­be­auf­tragten in den Kli­niken sind enorm wichtig. Sie beraten ihre Kol­le­ginnen und Kol­legen, betreuen Ange­hö­rige, infor­mieren das Umfeld, können Ängste besei­tigen und vor allem Ver­trauen her­stellen. Ihre Posi­tion wird mit diesem Gesetz gestärkt, sie können ihren Auf­gaben künftig besser nach­kommen. In dieser Ansicht haben uns auch die Sach­ver­stän­digen in der Anhö­rung bestärkt.“

„Den­noch können und müssen mehr Anstren­gungen unter­nommen werden. Denn viele Men­schen sterben, die auf der War­te­liste für ein Organ stehen. Das Thema gehört in die Öffent­lich­keit, aber auch in das pri­vate Umfeld. Nie­mand redet gerne über das Lebens­ende und mög­liche Folgen. Wichtig ist am Ende eine per­sön­liche Ent­schei­dung, wie auch immer sie aus­fällt.“