Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, zum Angriff auf den Poli­zei­pos­ten in Leip­zig-Con­ne­witz:

Angriff auf Poli­zei schnell auf­klä­ren – men­schen­ver­ach­ten­de Grund­hal­tung

„Der offen­bar gut geplan­te Angriff durch mili­tan­te Linke ent­setzt uns zutiefst“, so Albrecht Pallas. „Gewalt­straf­ta­ten, ins­be­son­de­re Angrif­fe gegen Poli­zei­be­am­te, dürfen kein Mittel der poli­ti­schen Aus­ein­an­der­set­zung sein. Dass nie­mand ver­letzt wurde, ist ein Glücks­um­stand. Den betrof­fe­nen Beam­ten muss jetzt jede Unter­stüt­zung zuteil werden. Wir hoffen, dass Hin­ter­grün­de und Umstän­de des Angriffs schnell auf­ge­klärt werden.“

„Der Beken­ner­brief lässt in Bezug auf die Poli­zei­be­diens­te­ten eine men­schen­ver­ach­ten­de Grund­hal­tung erken­nen, die mich sehr erschüt­tert. Die Täter haben damit dem Anlie­gen, den Tod von Oury Jalloh umfas­send auf­zu­klä­ren, einen Bären­dienst erwie­sen. Denn in der öffent­li­chen Dis­kus­si­on über den Vor­fall in Leip­zig-Con­ne­witz werden nun auch fried­li­che linke Grup­pen in Mit­haf­tung genom­men. Damit war diese Aktion auch für deren Anlie­gen sehr schäd­lich.“

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