„Ange­sichts der wach­senden Zahl älterer Men­schen brau­chen wir in Sachsen mehr bar­rie­re­armen und auch bezahl­baren Wohn­raum. Das ist eine der zen­tralen Zukunfts­auf­gaben“, so Albrecht PallasSpre­cher für Woh­nungsbau und Stadt­ent­wick­lung der SPD-Frak­tion, am Dienstag. „Die heute beschlos­sene För­der­re­ge­lung folgt dem Wunsch vieler Bür­ge­rinnen und Bürger, die trotz Ein­schrän­kungen in ihrer Mobi­lität so lange wie mög­lich selbst­be­stimmt in ihren eigenen vier Wänden leben möchten.“

„Es lässt sich schon heute mit Gewiss­heit sagen, dass der Bedarf an bar­rie­re­armem Wohn­raum ange­sichts der demo­gra­fi­schen Ent­wick­lung weiter steigen wird“, so Pallas weiter. „Des­halb werden wir das För­der­pro­gramm sehr genau beob­achten. Schon bei den nächsten Haus­halts­ver­hand­lungen können wir dann auf die kon­krete Ent­wick­lung reagieren.“

Hin­ter­grund: Das Kabi­nett hat am Dienstag eine Richt­linie zur soge­nannten Wohn­rauman­pas­sung ver­ab­schiedet. Men­schen mit Mobi­li­täts­ein­schrän­kungen können sich den Umbau ihrer Woh­nung oder ihres Ein­fa­mi­li­en­hauses künftig mit bis zu 8.000 Euro vom Frei­staat för­dern lassen. Roll­stuhl­fahrer bekommen für Umbauten in ihren vier Wänden bis zu 20.000 Euro. Die neue För­der­richt­linie gilt für Mieter oder Eigen­tümer, die ihre Woh­nungen oder Häuser selbst nutzen. Bezu­schusst werden 80 Pro­zent der för­der­fä­higen Umbau­kosten, zum Bei­spiel Anpas­sungen in Bädern und Küchen, an Bal­konen, Schwellen oder Türen. (Quelle: Pres­se­mit­tei­lung der Staats­re­gie­rung)