„Die neue Säch­si­sche Bau­ord­nung wird unse­ren Kom­mu­nen mehr Gestal­tungs­raum bieten“, erklärt Albrecht Pallas, Spre­cher für Woh­nungs­bau und Stadt­ent­wick­lung,  zur am Diens­tag in Dres­den vor­ge­stell­ten Geset­zes­über­ar­bei­tung. „End­lich sollen die Kom­mu­nen mit eige­nen Sat­zun­gen selbst bestim­men können, ob und wo Stell­plät­ze und Gara­gen für Autos sowie Abstell­mög­lich­kei­ten für Fahr­rä­der geschaf­fen werden müssen. Und sie können und sollen im Sinne ihrer Ein­woh­ner dann auch ent­schei­den, wie Stell­platz­ab­lö­se­be­trä­ge ver­wen­det werden. Mit ande­ren Worten: Mehr Frei­raum, weni­ger Gän­ge­lung.“

„Damit wird ein Ver­spre­chen aus dem Koali­ti­ons­ver­trag ein­ge­löst. Die gene­rel­le Pflicht für Bau­her­ren, Stell­plät­ze für Fahr­zeu­ge zu schaf­fen, wird damit bald Geschich­te sein. Das ist unser Bei­trag zur Sen­kung von Bau­kos­ten. So kann mehr preis­wer­ter Wohn­raum geschaf­fen werden. Und wir kommen zudem dem Wunsch nach, die Schaf­fung auto­frei­er Quar­tie­re zu erleich­tern.“