„Ich bin sicher, dass sich das Netzwerk ‚Dresden für alle‘ und sein Sprecher Eric Hattke nach den neuerlichen Gewaltandrohungen nicht von ihrem Einsatz für eine weltoffene Gesellschaft in Dresden und Sachsen abhalten lassen“, erklärte Albrecht Pallas, innenpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion,  am Montag. „Die Drohungen untermauern leider einmal mehr, dass Sachsen ein Problem mit Rassisten und Rechtsextremisten hat. Umso wichtiger ist es, dass sich noch mehr Menschen Demokratie-Netzwerken und -Bündnissen anschließen, ihnen helfend zur Seite stehen. Je mehr Menschen unsere Demokratie im täglichen Gespräch mit Nachbarn, Kollegen oder Bekannten auch wahrnehmbar verteidigen, desto stärker und widerstandsfähiger ist sie.

Demokraten dürfen sich nicht einschüchtern lassen! Denn genau das wollen diejenigen, die Hass schüren, Gewalt androhen oder ausüben. Diesen Gefallen tun wir ihnen nicht.“

Hintergrund: Der Sprecher des Netzwerkes „Dresden für Alle“, Eric Hattke, ist wegen seines Engagements für Ausländer zum wiederholten Male bedroht worden.  Nach Angaben des Netzwerkes sind sowohl bei ihm als auch bei seiner Familie Drohanrufe eingegangen. Die Kriminalpolizei wurde eingeschaltet.