Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Don­ners­tag zum Koali­ti­ons­an­trag Fach­kom­mis­si­on Poli­zei („Nach­hal­ti­ge auf­ga­ben­ori­en­tier­te Per­so­nal­pla­nung und Orga­ni­sa­ti­ons­struk­tu­ren bei der säch­si­schen Poli­zei gewähr­leis­ten, Fach­kom­mis­si­ons­be­richts­we­sen dau­er­haft eta­blie­ren“ (Drs. 7/4220)

„Sach­sen geht bei der Pla­nung des Poli­zei­stel­len-Bedarfs inzwi­schen den rich­ti­gen Weg. Der Per­so­nal­be­darf bei der Poli­zei muss wei­ter­hin kon­ti­nu­ier­lich und auf­ga­ben­ge­recht ermit­telt werden – so wie es die Fach­kom­mis­si­on selbst emp­foh­len hat“, so Albrecht Pallas. „Nur dann können wir zügig auf Ent­wick­lun­gen reagie­ren, nur so kann die Poli­zei auch in Zukunft ihren Anfor­de­run­gen gerecht werden. Wir wollen nie wieder in die Situa­ti­on kommen, dass Pla­nung und Wirk­lich­keit so weit aus­ein­an­der­drif­ten, wie es in Sach­sen bis 2014 der Fall war.“

„Schon in der Debat­te um den Stopp des Per­so­nal­ab­baus bei der Poli­zei vor sechs Jahren hat sich die SPD-Frak­ti­on dafür stark­ge­macht, die Auf­ga­ben der Poli­zei von der Prä­senz über die Ver­bre­chens­be­kämp­fung bis zur Ver­kehrs­si­cher­heit sowie Prä­ven­ti­on genau unter die Lupe zu nehmen. Es geht um eine auf­ga­ben­ge­rech­te Aus­stat­tung der Poli­zei, die auch auf neue Kri­mi­na­li­täts­phä­no­me­ne reagie­ren kann. Und dabei müssen wir uns an den sichers­ten Bun­des­län­dern messen, nicht am Mit­tel­maß.“