„Die jüngs­te Umfra­ge der Säch­si­schen Zei­tung belegt, dass die Koali­ti­on mit ihrem Umsteu­ern auf dem rich­ti­gen Weg ist“, so Albrecht Pallas. „Mehr Poli­zei­prä­senz, also mehr sicht­ba­re Sicher­heit, besser funk­tio­nie­ren­de Schu­len oder eine bes­se­re Ver­wal­tung sind die Themen, bei denen Sach­sen jetzt neue Wege geht. Denn die Bür­ge­rin­nen und Bürger wollen, dass der Staat für sie funk­tio­niert.  Dazu muss sich in der Per­so­nal­po­li­tik aber noch eini­ges ändern.“

„Eine der Maß­nah­men dazu ist die ange­kün­dig­te Aus­bil­dungs­of­fen­si­ve, mit der die Aus­bil­dungs­ka­pa­zi­tä­ten für den öffent­li­chen Dienst erhöht werden sollen. Das allein aber wird die Per­so­nal­pro­ble­me nicht lösen“, so Pallas weiter. „Die Stel­len­ab­bau­stra­te­gie von Schwarz-Gelb muss mit dem nächs­ten Dop­pel­haus­halt in wirk­lich allen Berei­chen offi­zi­ell beer­digt werden. Stel­len soll­ten künf­tig nur noch abge­baut werden, wenn die ent­spre­chen­de Auf­ga­be weg­ge­fal­len ist. Und wir brau­chen ein neues Per­so­nal­ent­wick­lungs­kon­zept für Sach­sen, das die nächs­ten 20 Jahre in den Blick nimmt.“

„Um aus­rei­chend gute Bewer­ber zu bekom­men, muss zudem die Arbeit im öffent­li­chen Dienst unbe­dingt attrak­ti­ver werden. Die Koali­ti­ons­ver­hand­lun­gen in Berlin haben einen Weg dafür auf­ge­zeigt: Schluss mit sach­grund­lo­sen Befris­tun­gen von Arbeits­ver­trä­gen. Der öffent­li­che Dienst muss Vor­bild auf dem Arbeits­markt sein“, so Pallas.