Thema: Versammlungen/​Polizei

Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Don­ners­tag nach der Son­der­sit­zung des Innen­aus­schus­ses zum Poli­zei­ein­satz am 13. März in Dres­den:

„Sicher­heits- und Ver­samm­lungs­be­hör­den müssen künf­tig noch stär­ker das Ver­net­zungs­po­ten­zi­al von Corona-Leug­nern mit der rechts­ex­tre­men Szene in den Blick nehmen. Die Ereig­nis­se in den ver­gan­ge­nen Mona­ten bele­gen deut­lich, dass sich Teile der ‚Quer­den­ker‘ zuneh­mend radi­ka­li­sie­ren, gewalt­be­rei­ter werden und deren Mobi­li­sie­rungs­fä­hig­keit gewach­sen ist“, so Albrecht Pallas. „Reichs­bür­ger und Rechts­ex­tre­me sind tief in deren Netz­wer­ke ein­ge­drun­gen. „Das hat sich auch am ver­gan­ge­nen Sams­tag in Dres­den gezeigt.“

Mit Blick auf den Poli­zei­ein­satz sagte Pallas: „Gut, dass die Kon­zep­te der Dresd­ner Ver­samm­lungs­be­hör­de und der Poli­zei darauf aus­ge­rich­tet waren, nicht geneh­mig­te Ver­samm­lun­gen und Ersatz­ver­samm­lun­gen zu unter­bin­den. Das hat wegen des zeit­wei­se aus­ge­fal­le­nen Poli­zei­funks nicht voll­stän­dig funk­tio­niert, wie der Aufzug vom Land­tag Rich­tung Innen­stadt gezeigt hat. Auf der ande­ren Seite ist es der Poli­zei gelun­gen, den Land­tag und das Impf­zen­trum vor mög­li­chen Angrif­fen zu schüt­zen.  Wir sind froh, dass uns Bilder wie aus Berlin oder Washing­ton erspart geblie­ben sind.“