„Ich begrü­ße die Initia­ti­ve des Innen­mi­nis­ters, der Neo­na­zi-Auf­mär­sche künf­tig erschwe­ren will. Das ist die rich­ti­ge Kon­se­quenz nach den Vor­fäl­len in Plauen“, so Innen­ex­per­te Albrecht Pallas am Don­ners­tag zur Debat­te um das Ver­samm­lungs­recht. „Auf­mär­sche im SA-Stil sind ein Miss­brauch des Ver­samm­lungs­rechts und ein Angriff auf die Demo­kra­tie. Das dürfen und werden wir nicht dulden.”

„Ohne den Gesprä­chen mit dem Land­rats­amt des Vogt­land­krei­ses vor­grei­fen zu wollen: Es ist es rich­tig und wich­tig, mit den Ver­samm­lungs­be­hör­den das Thema zu dis­ku­tie­ren. Sie müssen nach­drück­lich dafür sen­si­bi­li­siert werden, den exis­tie­ren­den recht­li­chen Rahmen für Ver­bo­te sol­cher Demons­tra­tio­nen zu nutzen.

„Es ist hohe Zeit, end­lich auch den vielen Sach­sen den Rücken zu stär­ken, die sich mit Zivil­cou­ra­ge gegen rechts­ex­tre­me Umtrie­be wehren. Wir hätten uns das schon früher gewünscht. Denn neben dem Auf­stand der Anstän­di­gen brau­chen wir end­lich auch einen Auf­stand der Zustän­di­gen. Nur so bleibt die Demo­kra­tie wehr­haft.“