„Wir haben das Ange­bot von Micha­el Kret­schmer, sich in unse­rer Frak­ti­on per­sön­lich vor­zu­stel­len, gern ange­nom­men. Er hat uns seine Vor­stel­lun­gen für die Zukunft Sach­sens erläu­tert und sich den Fragen unse­rer Abge­ord­ne­ten gestellt“, so SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Dirk Panter am Diens­tag nach dem Tref­fen mit dem von der CDU benann­ten Kan­di­da­ten für das Amt des Minis­ter­prä­si­den­ten.

„Die Vor­schlä­ge der SPD für die drän­gen­den Fragen in Sach­sen liegen seit gerau­mer Zeit auf dem Tisch. Uns ist beson­ders wich­tig, dass wir in den Berei­chen Bil­dung, sicht­ba­re Sicher­heit, Kom­mu­nen, Breit­band­aus­bau und Soziales/​Pflege neue Wege zur Bewäl­ti­gung der offen­kun­di­gen Pro­ble­me finden. Die Bürger erwar­ten von uns, dass ihr Staat funk­tio­niert.“

„Micha­el Kret­schmer hat heute wie auch in den ver­gan­ge­nen Tagen deut­lich signa­li­siert, dass er unsere Ana­ly­se der Pro­ble­me in Sach­sen teilt und auch unsere Lösungs­vor­schlä­ge ernst nimmt.“

„Wir haben große Gerech­tig­keits­pro­ble­me in Sach­sen, das hat uns nicht zuletzt der Sach­sen-Moni­tor wieder gezeigt. Und die haben wir zu lösen. Es war für das Gerech­tig­keits­emp­fin­den der Men­schen in Sach­sen nicht unbe­dingt zuträg­lich, dass mas­si­ver Staats­ab­bau betrie­ben wurde und immer gesagt wurde, ‚dafür ist kein Geld da‘. Das muss sich ändern.“

Alles Wei­te­re steht und fällt nun damit, ob es Micha­el Kret­schmer gelingt, in der CDU für die not­wen­di­gen Ver­än­de­run­gen Zustim­mung zu finden. Und wir brau­chen klare Ver­ein­ba­run­gen, damit wir ihn zum Minis­ter­prä­si­den­ten mit­wäh­len können“, sagte Panter mit Blick auf den am kom­men­den Montag tagen­den Koali­ti­ons­aus­schuss.