„Gut, dass die Aktion ‚Herz statt Hetze‘ ges­tern in Dres­den so viele Men­schen auf den Plan geru­fen hat“, so SPD-Frak­ti­ons­chef Dirk Panter am Diens­tag.  „Damit wurde sicht­bar: Dres­den ist bunt,  Pegida ist nicht ‚das Volk‘.  Es darf auch wei­ter­hin nicht unwi­der­spro­chen blei­ben, wenn auf Pegida-Kund­ge­bun­gen Hass, Hetze und Ras­sis­mus ver­brei­tet werden. Des­halb hat sich auch unsere Frak­ti­on an der Aktion betei­ligt. Jen­seits von Demons­tra­tio­nen werden wir weiter mit allen Bür­gern über Pro­ble­me spre­chen, wenn die Bürger tat­säch­lich auch dia­log­be­reit sind.“

„Auf der ande­ren Seite haben von den Pegida-Orga­ni­sa­to­ren bestell­te Redner ges­tern einmal mehr unter Beweis gestellt, welch brau­ner und men­schen­ver­ach­ten­der Geist hinter der Bach­mann-Truppe steht. Wieder wurde unge­zü­gelt gegen Flücht­lin­ge und vor allem gegen Mus­li­me gehetzt, wieder wurde dazu applau­diert. Wer das hin­nimmt, ist kein Demo­krat.“

„Ich möchte der Poli­zei für ihren in weiten Teilen als beson­ne­nen auf­ge­nom­me­nen Ein­satz danken“, so Albrecht Pallas, innen­po­li­ti­scher Spre­cher der Frak­ti­on. „So viele Ver­samm­lun­gen auf engs­tem Raum abzu­si­chern, das for­der­te den ein­ge­setz­ten Beam­ten alles ab. Dafür ver­die­nen sie zu Recht Respekt und Dank.“

„Wir ver­ur­tei­len aus­drück­lich die am Rande der Demons­tra­tio­nen ver­üb­ten Gewalt­ta­ten! Das hat nichts mit poli­ti­scher Aus­ein­an­der­set­zung zu tun, son­dern ist nur kri­mi­nell. Die Täter aus allen Lagern müssen schnell zur Rechen­schaft gezo­gen werden. Dane­ben sind aber auch Berich­te zu hin­ter­fra­gen, wonach fried­li­che Demons­tran­ten nur unzu­rei­chend geschützt werden konn­ten.“