„Die Kritik des Rech­nungs­hofs am Corona-Bewäl­ti­gungs­fonds erschließt sich mir nicht“, so Dirk Panter, Vor­sit­zen­der der SPD-Land­tags­frak­ti­on und haus­halts­po­li­ti­scher Spre­cher, am Montag zum Bericht des Rech­nungs­ho­fes. „Es ist die Auf­ga­be des Rech­nungs­hofs, Wirt­schaft­lich­keit anzu­mah­nen. Aber: Wir dürfen beim Blick auf das Geld nicht die Gesell­schaft ver­ges­sen.“

„In Sach­sen war und ist der Corona-Bewäl­ti­gungs­fonds ein wich­ti­ger Bau­stein bei der Bekämp­fung der Pan­de­mie-Folgen. Spar­sam­keit allein ist noch kein Syn­onym für Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit. Unsere Auf­ga­be ist es, sozia­le Sicher­heit und gesell­schaft­li­chen Zusam­men­halt auch in der Krise zu bewah­ren.“

„Wenn wir auf viele unse­rer Nach­bar­län­der bli­cken, sind wir in Sach­sen und in Deutsch­land bis­lang ver­gleichs­wei­se gut durch die Krise gekom­men. Das haben wir auch dem ent­schlos­se­nen Han­deln hier im Frei­staat, von Staats­re­gie­rung und Land­tag, aber auch im Bund, vor allem Finanz­mi­nis­ter Olaf Scholz, zu ver­dan­ken.“

„Auch wenn ich nicht alle Posi­tio­nen des Rech­nungs­hofs teile, so danke ich doch Prof. Binus und seinen Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen für ihre gründ­li­che Arbeit. Wie in der Ver­gan­gen­heit werden wir uns in den kom­men­den Mona­ten inten­siv mit dem Bericht aus­ein­an­der­set­zen.“