Dirk Panter, der Vor­sit­zen­de und medi­en­po­li­ti­sche Spre­cher der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Mitt­woch zur neuen Film­tour in Sach­sen:

„Die neue Film­tour ist ein wun­der­ba­res Instru­ment, dass groß­ar­ti­ge Filme, die sonst nur auf weni­gen Fes­ti­vals gezeigt werden, mehr Men­schen errei­chen – gerade auch abseits der großen Bal­lungs­zen­tren“, so Dirk Panter am Mitt­woch in Dres­den.

„Die Film­kunst kann künf­tig auch Men­schen errei­chen, die ansons­ten weite Anfahrts­we­ge hätten. Schnell aus­ver­kauf­te Film­vor­füh­run­gen können dank der neuen För­de­rung künf­tig öfter gezeigt werden. Und für die Film­schaf­fen­den unter­streicht die Tour die klare Hal­tung der SPD, die sich seit Jahren für eine kon­se­quen­te Unter­stüt­zung der Film­wirt­schaft ein­setzt. Denn wir wissen, dass sich große Kunst – auch unter nicht immer leich­ten Arbeits­be­din­gun­gen – mit einer attrak­ti­ven Unter­stüt­zung besser rea­li­sie­ren lässt. Wir freuen uns, dass die Film­tour gezielt die Pro­gram­me säch­si­scher Fes­ti­vals und die Pro­duk­tio­nen säch­si­scher Fil­me­ma­cher ver­brei­ten wird. Wir ver­ste­hen sie als einen Bei­trag, der säch­si­schen Film­in­dus­trie den Rücken zu stär­ken.“

Hin­ter­grund:

Heute hat das Säch­si­sche Staats­mi­nis­te­ri­um für Wis­sen­schaft und Kunst eine neue Film­tour vor­ge­stellt, die es zusam­men mit dem Film­ver­band Sach­sen kon­zi­piert hat. Dabei bekom­men Filme, die auf den fünf säch­si­schen Film­fes­ti­vals gezeigt werden, die Chance, noch öfter jen­seits der Groß­städ­te gezeigt zu werden. Fil­me­ma­cher sind somit nicht mehr aus­schließ­lich auf das Film­fest Dres­den, das Neiße Film Fest, das DOK Leip­zig, das Kurz­film­fes­ti­val „kurz­su­ech­tig“ sowie das Film­fes­ti­val für Kinder und junges Publi­kum Schlin­gel Chem­nitz ange­wie­sen, son­dern können ihre Kunst noch öfter zeigen. Für das Publi­kum bietet sich durch die Tour zudem die Chance, Filme zu sehen, die bei den Fes­ti­vals oft schnell aus­ver­kauft sind. Der Frei­staat för­dert das Pro­gramm in diesem Jahr mit rund 70.000 Euro und im kom­men­den Jahr mit mehr als 100.000 Euro.