„Es reicht in diesen Tagen nicht, in den Rück­spie­gel zu schau­en. Wir müssen den Blick auch nach vorne rich­ten. Des­we­gen haben wir als SPD-Frak­ti­on schon vor einem Monat gesagt: Lasst uns nicht nur über die letz­ten 30 Jahre spre­chen – son­dern auch über die nächs­ten. Lasst uns im Jahr 2020 einen ‚Fonds Sach­sen 2050‘ auf­le­gen, um not­wen­di­ge Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen zu finan­zie­ren und auch in 30 Jahren noch stolz zurück­bli­cken zu können“, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­der Dirk Panter am Mitt­woch im Land­tag.

„Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit heißt nicht nur, keine Schul­den zu ver­er­ben. Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit heißt auch, eine intak­te Infra­struk­tur zu hin­ter­las­sen. Wir können gerne dar­über reden, wie wir die not­wen­di­gen Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen auch in der Krise finan­zie­ren. Dabei darf auch eine Finan­zie­rung über Kre­di­te kein Tabu­the­ma sein. Aber: Nichts zu inves­tie­ren oder die Ent­schei­dung vor uns her zu schie­ben ist keine Lösung. Das wäre nicht genera­tio­nen­ge­recht, son­dern ver­ant­wor­tungs­ver­ges­sen.“

 

Hin­ter­grund:

Posi­ti­ons­pa­pier der SPD-Land­tags­frak­ti­on: www​.spd​-frak​ti​on​-sach​sen​.de/​f​o​n​d​s​-​s​a​c​h​s​e​n​-​2​050

Der Fonds soll  ganz bestimm­te teure, aber not­wen­di­ge Zukunfts­in­ves­ti­tio­nen finan­zie­ren:

o             den Ausbau von Kom­mu­ni­ka­ti­ons­net­zen im Zuge der Digi­ta­li­sie­rung

o             den kli­ma­freund­li­chen Umbau und die Erwei­te­rung des ÖPNVs

o             den öko­lo­gi­schen Umbau von Land‑, Forst- und Ernäh­rungs­wirt­schaft

o             die Stär­kung von For­schung und Anwen­dung von Zukunfts­tech­no­lo­gien

o             den Kli­ma­freund­li­chen Umbau der Ener­gie­ver­sor­gung