„Die Terroranschläge von Paris dürfen uns nicht lähmen. Wir dürfen uns dadurch nicht einschüchtern lassen. Denn Angst ist Nährboden für neuen Hass“, sagte Dirk Panter am Donnerstag im Landtag. „Ich warne davor, dass wir auf dem Rücken der Toten von Paris eine Flüchtlingsdebatte beginnen. Denn die Menschen, die aus Syrien geflüchtet sind und flüchten, sie sind die ersten Opfer des IS. Denn sie flüchten vor genau den gleichen Terroristen, die die Anschläge in Paris verübt haben.“

„Deshalb dürfen wir den Drahtziehern dieser terroristischen Anschläge nicht auf den Leim gehen. Sie wollen Hass und Zwietracht säen. Das dürfen wir nicht zulassen. Wer Hass mit Hass beantwortet, macht einen fundamentalen Fehler. Es ist unsere demokratische Verantwortung, dass wir keine Polarisierung der Gesellschaft zulassen. Es ist sogar unsere Pflicht, dass wir dagegen ankämpfen. Das gilt auch für die beginnende Kriegsrhetorik. Der ‚Islamische Staat‘ will nichts anderes, als diese Kriegsrhetorik zu befördern. Er will, dass wir von Krieg gegen den Terror sprechen. Ich denke, dass wir dabei Gefahr laufen, den ‚Islamischen Staat‘ zu legitimieren.“