„Ich erwar­te eine zügige Auf­klä­rung der Angrif­fe, die sich gegen Helfer und Flücht­lings­un­ter­künf­te rich­ten“, so Mario Pecher, Mit­glied der SPD-Frak­ti­on und Vor­sit­zen­der des Land­tags-Innen­aus­schus­ses, am Montag.  Er will des­we­gen so schnell wie mög­lich ein Gespräch mit Innen­mi­nis­ter Ulbig führen. „Die Eska­la­ti­on der Gewalt ist äußerst besorg­nis­er­re­gend“, erklär­te Pecher. „Wir müssen schnell und ent­schlos­sen han­deln.  Das gilt für Poli­zei und Justiz genau­so wie für  Zivil­ge­sell­schaft und die Poli­tik.“

„Ich erwar­te vom Innen­mi­nis­ter nicht nur umfang­rei­che Aus­künf­te zur aktu­el­len Sach- und Erkennt­nis­la­ge. Ich möchte auch wissen, wie die Staats­re­gie­rung  mit dieser men­schen­ver­ach­ten­den Eska­la­ti­on von Gewalt umge­hen will“, sagte Pecher. „Auf Grund­la­ge dieses Gesprä­ches werde ich ent­schei­den, ob der Innen­aus­schuss zu einer Son­der­sit­zung ein­be­ru­fen werden muss.“