„Jetzt ist der Land­tag gefor­dert: Um wei­te­re Schluss­fol­ge­run­gen für die Arbeit der Sicher­heits­be­hör­den in Sach­sen zu ziehen, sollte der nun vor­lie­gen­de Bericht der Exper­ten­kom­mis­si­on in einer gemein­sa­men Sit­zung der Land­tags-Aus­schüs­se für Inne­res sowie Recht und Ver­fas­sung bera­ten werden“, so Innen­aus­schuss-Vor­sit­zen­der Mario Pecher am Mitt­woch. Er habe eine ent­spre­chen­de Anfra­ge an den Aus­schuss für Recht und Ver­fas­sung gerich­tet. Zu der Sit­zung Anfang März soll­ten dann auch Ver­tre­ter der Exper­ten­kom­mis­si­on ein­ge­la­den werden. Die Kom­mis­si­on stehe dem auf­ge­schlos­sen gegen­über.

Pecher weiter: „Zudem möchte ich eine Idee erneu­ern. Der Fall Al-Bakr hat gezeigt, welch große Bedeu­tung das gute Zusam­men­spiel aller Sicher­heits­be­hör­den hat. Um dem gerecht zu werden, sollte sich im Innen­mi­nis­te­ri­um ein zwei­ter Staats­se­kre­tär allein auf diese Auf­ga­ben kon­zen­trie­ren können.  Ich würde es begrü­ßen, wenn die Staats­re­gie­rung diese Anre­gung auf­greift. Als Finanz­po­li­ti­ker füge ich hinzu: Am Geld sollte das nicht schei­tern.“