Julia­ne Pfeil-Zabel, Spre­che­rin für Fami­li­en­po­li­tik der SPD-Frak­ti­on im Säch­si­schen Land­tag, am Don­ners­tag in der Debat­te zum Koali­ti­ons­an­trag „Bericht zum Modell­pro­jekt Eltern-Kind-Zen­tren“

„Die Koali­ti­on hat für die Jahre 2015 bis 2018 je 500.000 Euro pro Haus­halts­jahr bereit gestellt, um dieses Modell­pro­jekt durch­zu­füh­ren. 31 Kitas haben sich auf den Weg gemacht, sich zum Eltern-Kind-Zen­trum wei­ter­zu­ent­wi­ckeln“, so Julia­ne Pfeil-Zabel.

„Unsere Kitas sind wesent­lich mehr als Bil­dungs- und Betreu­ungs­ein­rich­tun­gen, sie sind auch ein Ort des Ver­trau­ens für die Eltern. Über die Kitas ergibt sich im besten Sinne ein nie­der­schwel­li­ger Zugang für Fami­li­en. Daher ist die Kita nicht nur ein Ort für die Kinder, son­dern auch ein Kom­mu­ni­ka­ti­ons­ort für Fami­li­en.“

„Damit die Erfah­run­gen aus dem jetzt lau­fen­den Modell­pro­jekt sowie frü­he­rer Pro­jek­te gebün­delt werden können und eine Ent­schei­dung zur Fort­set­zung getrof­fen werden kann, for­dern wir einen Bericht ein“, so Pfeil-Zabel. „Wich­tig ist uns als SPD-Frak­ti­on, dass dabei auch die Mei­nun­gen und Per­spek­ti­ven der kom­mu­na­len Ebene ein­flie­ßen, aber auch Erfah­run­gen von Eltern, Erzie­he­rin­nen und Erzie­hern, Kita-Lei­tun­gen und Kita-Trä­gern berück­sich­tigt werden.“

„Pro­jekt­mo­del­le sind gut, um ein­zel­ne Maß­nah­men zu testen, aber sie müssen nach einer gewis­sen Zeit in die Fläche und in das Regel­sys­tem trans­fe­riert werden –  das ist Ziel der SPD-Frak­ti­on für die Eltern-Kind-Zen­tren.“