„Zuwan­de­rung und Inte­gra­tion werden nur gelingen, wenn wir wei­terhin auch die damit ver­bun­denen Pro­bleme offen benennen und  nach Lösungen suchen. Das jetzt eröff­nete Online-Betei­li­gungs­ver­fahren zur Wei­ter­ent­wick­lung des säch­si­schen Zuwan­de­rungs- und Inte­gra­ti­ons­kon­zeptes ist eine große Chance auf diesem Weg“, erklärte Juliane Pfeil-Zabel, inte­gra­ti­ons­po­li­ti­sche Spre­cherin der SPD-Frak­tion, am Mitt­woch.

Wir hoffen, dass sich viele Bür­ge­rinnen und Bürger kon­struktiv zu Wort melden. Sie können das dis­ku­tieren und ergänzen, was unter anderem unsere Kom­munen und die vielen Ver­bände aus ihrer prak­ti­schen Arbeit vor­ge­legt haben.“

„Ein sol­ches Kon­zept wird nur greifen, wenn die Akteure vor Ort ihre Erfah­rungen ein­bringen. Das hat das heu­tige Ver­bän­de­ge­spräch einmal mehr bewiesen“, so Pfeil-Zabel. „Wich­tige Punkte sind aus Sicht der SPD-Frak­tion unter anderem die Bil­dungs­mög­lich­keiten von Jugend­li­chen ohne Schul­ab­schluss und die Betreuung unbe­glei­teter junger Flücht­linge über das 18. Lebens­jahr hinaus.“

Hin­ter­grund: Par­allel zum Ver­bän­de­ge­spräch ist auch ein Online-Betei­li­gungs­ver­fahren zum ZIK geschaltet, an dem bis zum 15. Mai 2017 alle Inter­es­sierten teil­nehmen und ihre Emp­feh­lungen für die zehn Hand­lungs­felder abgeben können. Diese Stel­lung­nahmen werden auch in die Aus­wer­tung ein­fließen und ergänzen somit die Ergeb­nisse des Ver­bän­de­ge­sprä­ches. Das Betei­li­gungs­ver­fahren wird unter www​.bue​r​ger​be​tei​li​gung​.sachsen​.de durch­ge­führt.  (Quelle: Pres­se­mit­tei­lung der Staats­re­gie­rung)