„Früh­kind­li­che Bil­dung steht im Zen­trum der SPD-Poli­tik. Des­halb haben wir gleich zu Beginn der Koali­ti­on die Ver­bes­se­rung des Betreu­ungs­schlüs­sel und die ent­spre­chen­de Finan­zie­rung durch­ge­setzt. Nach über 20 Jahren war das ein wich­ti­ger erster, aber längst über­fäl­li­ger, Schritt“, sagte Julia­ne Pfeil-Zabel. „Dane­ben geht es uns aber auch um die Qua­li­tät in den Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen. Dazu sollen zum Bei­spiel die Eltern-Kind-Zen­tren bei­tra­gen, in denen Fami­li­en gezielt bera­ten und geför­dert werden. Für die 31 Eltern-Kind-Zen­tren in Sach­sen werden durch den Frei­staat jähr­lich 500.000 Euro bereit­ge­stellt.“ Pfeil-Zabel hatte zuvor mit ihrer Frak­ti­ons­kol­le­gin Simone Lang aus dem Erz­ge­bir­ge den Kin­der­hort „An der Rie­sen­burg“ in Anna­berg-Buch­holz besucht.

„Bei meinen bis­he­ri­gen Besu­chen in den Eltern-Kind-Zen­tren wurde eines deut­lich: Je früher wir eine ver­trau­ens­vol­le Zusam­men­ar­beit zwi­schen Eltern, Kin­dern und päd­ago­gi­schem Per­so­nal ermög­li­chen, desto besser gestal­tet sich das Lern­um­feld unse­rer Kinder. Mit den Zen­tren ent­wi­ckeln wir die Kin­der­ta­ges­ein­rich­tun­gen weiter, bauen Bera­tungs­net­ze auf und aus, geben der Arbeit für und mit Eltern einen ver­läss­li­chen Rahmen. Dass in einem nächs­ten Schritt die Vor- und Nach­be­rei­tungs­zeit der Erzie­he­rin­nen und Erzie­her in den Fokus rücken muss, liegt auf der Hand“, so Pfeil-Zabel.

Pfeil-Zabel ver­wies zudem darauf, dass die Zuschüs­se des Landes an die Kom­mu­nen für die Kitas seit 2014 um ca. 30 Pro­zent gestie­gen sind –  bedingt durch stei­gen­de Kin­der­zah­len und die schritt­wei­se Absen­kung des Betreu­ungs­schlüs­sels.  Lag der Zuschuss 2014 bei 424 Mil­lio­nen Euro, stieg er 2015 auf 483 Mil­lio­nen Euro und 2016 auf 512 Mil­lio­nen Euro. In diesem Jahr wird der Zuschuss bei 554 Mil­lio­nen Euro liegen, 2018 bei 607 Mil­lio­nen Euro – das sind dann 43 Pro­zent mehr als noch 2014. Allein auf die schritt­wei­se Ver­bes­se­rung des Betreu­ungs­schlüs­sels ent­fal­len in diesem Jahr  23,9 Mil­lio­nen Euro,  2018 dann 35,7 Mil­lio­nen Euro.