„Das vom Bun­des­tag ver­ab­schie­de­te Gesetz für eine Frau­en­quo­te in Füh­rungs­po­si­tio­nen macht die Arbeits­welt etwas gerech­ter und ist ein guter Schritt hin zu mehr Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern. Der Beschluss, der nach zähem Ringen mög­lich wurde, macht Hoff­nung“, erklärt Iris Rae­ther-Lor­dieck, Spre­che­rin der SPD-Land­tags­frak­ti­on für Gleich­stel­lung.

„Bis zu einer wirk­li­chen Gleich­stel­lung von Frauen und Män­nern ist es noch ein gutes Stück Weg. Dazu muss sich noch eini­ges in manch kon­ser­va­ti­vem Kopf bewe­gen. Wie not­wen­dig das ist, zeigen auch die Pegida-Demons­tra­tio­nen oder Äuße­run­gen über einen soge­nann­ten Gen­der­ter­ror. Gleich­stel­lung werden wir nur errei­chen, wenn sie tat­säch­lich gewollt ist und nicht nur als not­wen­di­ges Übel betrach­tet wird. Poli­tik kann nur für die not­wen­di­gen Rah­men­be­din­gun­gen sorgen.“

„Die SPD-Frak­ti­on wird am 16. März ihren nun­mehr 18. Frau­en­preis ver­ge­ben. Ich freue mich über die 17 Vor­schlä­ge, die uns dazu erreicht haben. Aus­zeich­nen können wir leider nur ein­zel­ne. Mit der Ehrung ver­bin­den wir selbst­ver­ständ­lich aber den Dank an alle, die sich für die Belan­ge der Gleich­stel­lung in ganz unter­schied­li­chen Berei­chen ein­set­zen. Und wir haben die Hoff­nung, dass sich mög­lichst viele Nach­ah­me­rin­nen und Nach­ah­mer finden.“