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„Die Gewalt gegen Flücht­lin­ge hat am Wochen­en­de eine neue Stufe der Eska­la­ti­on erreicht. Der Hass und die Hetze, die durch Pegida und andere Ras­sis­ten gestreut werden, mün­de­te im ganzen Land in abscheu­li­chen Taten.  Um es klar zu benen­nen: Hier sind Kri­mi­nel­le am Werk, die sogar den Tod von Men­schen in Kauf nehmen. Hier muss nicht nur die ganze Härte des Rechts­staats grei­fen, hier muss auch die Gesell­schaft deut­li­cher als bisher wider­spre­chen“, sagte Dirk Panter am Montag.

„Jeder, der sich an Demons­tra­tio­nen von Pegida oder ande­ren der­ar­ti­gen Ver­an­stal­tun­gen betei­ligt, muss sich im Klaren dar­über sein, dass er damit für die Eska­la­ti­on und bren­nen­de Unter­künf­te mit­ver­ant­wort­lich ist. Bei diesen Ver­samm­lun­gen geht es schon lange nicht mehr Sorgen und Nöte von Bür­ge­rin­nen und Bür­gern. Diese Ver­an­stal­tun­gen dienen viel­mehr nur noch als Vor­wand, um Hass zu säen und Gewalt­be­reit­schaft zu schü­ren.“

„Rechte Straf­tä­ter gefähr­den den Frie­den in unse­rem Land, den Zusam­men­halt der Sach­sen.  Wo sind Anstand und Mensch­lich­keit geblie­ben? Wo ist der viel beschwo­re­ne Sach­sen­stolz geblie­ben? Ja, Men­schen haben Sorgen und Nöte – kein Pro­blem aber recht­fer­tigt Gewalt.“

„Wir rufen die Säch­sin­nen und Sach­sen auf, sich dort, wo ras­sis­ti­sche Bewe­gun­gen auf­mar­schie­ren, ent­ge­gen­zu­stel­len. Wir rufen alle Säch­sin­nen und Sach­sen auf, dort, wo gehetzt wird, zu wider­spre­chen. Denn jeder bedroh­te Helfer, jeder ange­grif­fe­ne Poli­zist, jeder bedräng­te Jour­na­list könnte Ihr Nach­bar sein. Jede bren­nen­de Flücht­lings­un­ter­kunft, jeder abge­fa­ckel­te Wohn­con­tai­ner könnte auch das Haus Ihres Freun­des tref­fen. Wenn wir jetzt nicht gemein­sam han­deln, ist unsere offene Gesell­schaft in Gefahr. “