„Wir müssen ange­sichts der Corona-Krise jetzt Beschäf­ti­gung schüt­zen, jetzt mit einem Pfle­ge­bo­nus Arbeit aner­ken­nen und lang­fris­tig dafür sorgen, dass die Arbeits­be­din­gun­gen und Tarif­ver­trä­ge in diesem Land nicht schlech­ter, son­dern besser werden“, so Arbeits­markt-Exper­te Hen­ning Homann am Mitt­woch im Land­tag Fach­re­gie­rungs-Erklä­rung „Exis­ten­zen retten, Ver­lus­te mil­dern, kraft­voll aus der Krise: Ein soli­da­ri­scher Schutz­schirm für Arbeit und Wohl­stand“. „Das ist nicht nur eine Frage der sozia­len Gerech­tig­keit, son­dern auch eine Frage der wirt­schaft­li­chen Ver­nunft. Denn jede dieser Maß­nah­men stützt die Bin­nen­kon­junk­tur.“

„Was wir in den nächs­ten Wochen mit­ein­an­der brau­chen, das ist Ver­trau­en. Ver­trau­en in eine Wis­sen­schaft, die aus unter­schied­li­chen Mei­nun­gen einen wis­sen­schaft­li­chen Fort­schritt orga­ni­siert. Wir brau­chen das Ver­trau­en in unsere Demo­kra­tie, in der nicht Ein­zel­ne zu Guns­ten ihrer Inter­es­sen ent­schei­den, son­dern gewähl­te Par­la­men­ta­ri­er für das Gemein­we­sen. Und wir brau­chen das Ver­trau­en in die Men­schen, die sich an die logi­schen und ver­nünf­ti­gen Regle­men­tie­run­gen in diesem Land halten.“

+++ Sach­sen bietet deut­lich bes­se­re Corona-Hilfen als die meis­ten ande­ren Länder +++

„Der Frei­staat, spe­zi­ell das Minis­te­ri­um für Wirt­schaft, Arbeit und Ver­kehr sowie die Säch­si­sche Auf­bau­bank haben in der Krise schnell reagiert“, so Holger Mann, wirt­schafts­po­li­ti­scher Spre­cher der Frak­ti­on, zum Pro­gramm „Sach­sen hilft sofort“. „Die Kre­di­te sind bekannt­lich nicht nur zins­los, son­dern ent­hal­ten auch Til­gungs­bo­ni und wirken mithin in Teilen wie Zuschüs­se. Damit bietet Sach­sen deut­lich bes­se­re Hilfen als die meis­ten ande­ren Bun­des­län­der.

Ganz kon­kret: Ein Selbst­stän­di­ger oder ein Unter­neh­mer mit bis zu 5 Mit­ar­bei­tern kann in Sach­sen bis zu 9.000 Euro Sofort­zu­schuss in Anspruch nehmen. Hinzu kommt die Mög­lich­keit das Dar­le­hen „Sach­sen hilft sofort“ zu bean­tra­gen, das zins­frei und 3 Jahre til­gungs­frei ist sowie einen Til­gungs­bo­nus von bis zu 20 Pro­zent ent­hält – bei einem Dar­le­hen von 50.000 Euro also bis zu 10.000 Euro. Aus diesen Dar­le­hen kann auch der aus­ge­fal­le­ne Unter­neh­mer­lohn bis zu 1.625 Euro im Monat gezahlt werden. In der Summe kann auf diesem Weg auch ein klei­nes säch­si­sches Unter­neh­men auf direk­te Unter­stüt­zungs­mit­tel bis zu 19.000 Euro, grö­ße­re auf bis zu 35.000 Euro und wei­te­re Kre­dit­mit­tel durch die SAB und KfW und andere bauen.“