Hen­ning Homann: „Ich begrü­ße, dass sich die Bun­des­an­walt­schaft in der Sache ein­schal­tet. Wir brau­chen ein ent­schie­de­nes Vor­ge­hen des Rechts­staats gegen rechte Straf­tä­ter und Struk­tu­ren.

Die Frei­ta­ler Bür­ger­wehr steht in einer langen Reihe von extrem rech­ten Orga­ni­sa­tio­nen in Sach­sen.  Die Ver­fah­ren gegen Sturm 34 und die SSS und die ver­hält­nis­mä­ßig milden Urtei­le zeigen, dass hier genau­er ermit­telt und hin­ge­schaut werden muss. Es ist wich­tig, das Pro­blem Rechts­ter­ro­ris­mus klar zu benen­nen. Dass das Pro­blem von poli­ti­schen Ver­ant­wor­tungs­trä­gern so lange nicht ernst genom­men oder sogar ver­harm­lost wurde, hat die Bil­dung rechts­ter­ro­ris­ti­scher Struk­tu­ren begüns­tigt.“

Harald Bau­mann-Hasske, ergänzt: „Druch die mög­li­che Über­nah­me der Ermitt­lun­gen durch die Bun­des­an­walt­schaft zeigt sich, dass diese nicht nur ein erheb­li­ches Gewalt­po­ten­ti­al erkennt, son­dern dass der Ver­dacht einer Gefahr für die öffent­li­che Sicher­heit von über­re­gio­na­ler Bedeu­tung nahe­liegt.“